BAD SOBERNHEIM – Im Industriegebiet von Bad Sobernheim ereignete sich ein schwerwiegender Arbeitsunfall.
Ein 63-jähriger Mann geriet während Reinigungsarbeiten aus noch ungeklärter Ursache ins Straucheln und stürzte in die Nahe. Unmittelbar nach dem Notruf wurde ein massives Aufgebot an Rettungskräften mobilisiert. Ein Sprecher des Katastrophenschutzes vom Landkreis Bad Kreuznach bezifferte die Zahl der eingesetzten Helfer auf über 100 Personen.
Technischer Einsatz und personelle Unterstützung
Die Suche nach dem Verunglückten gestaltete sich aufgrund der Witterungsbedingungen äußerst schwierig. Um den Flusslauf effektiv absuchen zu können, setzten die Einsatzleiter sowohl spezialisierte Taucher als auch moderne Drohnentechnologie ein. Trotz der koordinierten Bemühungen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Fachberatern konnte die Person in den ersten Stunden nicht lokalisiert werden. Die Einsatzstellen wurden weiträumig abgesichert.
Sinkende Überlebenschancen bei extremer Kälte
Nach mehreren Stunden intensiver Suche zeigt sich die Einsatzleitung besorgt über den Ausgang des Unglücks. Die Kombination aus eisigen Wassertemperaturen und der anhaltenden Kälte lässt die Chancen auf eine erfolgreiche Rettung schwinden. Bisher blieb die Suche im Flussbett und an den Uferbereichen ergebnislos. Der Einsatz dauert an, während die psychologische Betreuung der Augenzeugen vor Ort sichergestellt wurde.


















