Hetzerath. Ein Jubiläum, das heute Seltenheitswert hat und umso mehr berührt: Beim Friseurteam Schömann in Hetzerath ist Mitte Januar Christa Hellerberg für 55 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt worden. Die 73-Jährige ist seit ihrer Jugend Teil des Salons – und hat Generationen von Kundinnen und Kunden begleitet.
„Die meisten meiner Kundinnen kenne ich schon sehr viele Jahre. Man wird gemeinsam alt“, sagt Hellerberg mit einem Lächeln. Eine Verbundenheit, die in Zeiten häufiger Jobwechsel kaum noch vorstellbar ist – und genau deshalb so außergewöhnlich.
Mehrere Ehrungen – ein starkes Zeichen für Zusammenhalt
Neben Christa Hellerberg wurden weitere langjährige Mitarbeiterinnen ausgezeichnet:
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Iris Orth für 35 Jahre
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Monika Schneider für 33 Jahre
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Ellen Lanser für 10 Jahre
Die Ehrungen zeigen deutlich: Der Salon ist für viele mehr als ein Arbeitsplatz. Kolleginnen werden zu Wegbegleiterinnen, der Betrieb zu einer Art zweitem Zuhause.
🤝 Familiäre Atmosphäre statt Fluktuation
Saloninhaberin Sabine Schömann-Kuhnen, die den Betrieb seit 2012 führt, legt großen Wert auf Wertschätzung und Entwicklung. Regelmäßige Weiterbildungen gehören für das Team selbstverständlich dazu.
„Wenn man sich nicht weiterentwickeln kann, wird man unzufrieden. Deshalb ermöglichen wir unseren Mitarbeiterinnen, fachlich immer am Puls der Zeit zu bleiben“, betont Schömann-Kuhnen.
Doch nicht nur das Fachliche zählt – auch das menschliche Miteinander steht im Mittelpunkt.
„Hier hatte ich einen Ort, an dem ein ganzes Berufsleben auch ein Zuhause war“, fasst Christa Hellerberg ihre jahrzehntelange Verbundenheit zusammen.
✂️ Tradition mit Verantwortung
Der Friseurbetrieb wurde 1969 von Gerwald Schömann gegründet. Heute wird er von Sabine Schömann-Kuhnen geführt, die zudem Obermeisterin der Friseur-Innung Bernkastel-Wittlich ist. Der Salon steht damit nicht nur für handwerkliche Qualität, sondern auch für Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden und Ausbildungsberuf.


















