LUXEMBURG. Für den gestrigen Samstag und die zurückliegende Nachte meldet die Police Grand-Ducale mehrere Ruhestörungen, Trunkenheitsfahrten sowie Fälle von aggressivem Verhalten an unterschiedlichen Orten im Großherzogtum.
Am späten Abend des 24.1.2026 sowie am frühen Morgen des 25.1.2026 kam es zu mehreren Störungen der nächtlichen Ruhe. So zum Beispiel in Bereldange, in Bonnevoie, in Dudelange, in Echternach, in Esch/Alzette, in Luxembourg-Gare und in Neudorf. In allen Fällen wurde der Lärm eingestellt, so dass keine weiteren Amtshandlungen von Nöten waren.
Ebenfalls am 24.1. wurde gegen 19.00 Uhr in Esch/Alzette ein PKW gemeldet, welcher in Schlangenlinien unterwegs sei. Nachdem das Fahrzeug mehrere Runden im Kreisverkehr Raemerich drehte, befuhr dies anschließend die Autobahn A4 in Richtung Luxemburg. Die Fahndung wurde aufgenommen und das Fahrzeug wurde angetroffen. Erst nach mehreren Aufforderungen bremste der Fahrer sein Fahrzeug schließlich ab und kam auf der Höhe Rue du Bouillon in Luxemburg zum Stehen. Als die Beamten den Fahrer kontrollierten, kam diesen ein starker Alkoholgeruch aus dem Inneren des Fahrzeugs entgegen. Der Alkoholtest verlief positiv. Der Führerschein wurde eingezogen und ein provisorisches Fahrverbot ausgestellt.
Am 25.1., gegen 2.00 Uhr, fiel Beamten in Leudelingen ein Fahrzeug auf, das ohne eingeschaltete Beleuchtung unterwegs war und in Schlangenlinien fuhr. Das Fahrzeug wurde gestoppt. Bei der Kontrolle der Papiere kam den Beamten ein starker Alkoholgeruch entgegen und der Fahrer hatte eine lallende Aussprache. Ein Alkoholtest wurde ausgeführt, welcher positiv war. Der Führerschein wurde entzogen und ein provisorisches Fahrverbot ausgestellt.
Auch am 25.1., gegen 2.30 Uhr, in Dudelange, wurden Beamte auf ein Fahrzeug aufmerksam, das in Schlangenlinien durch die Stadt fuhr. Der Fahrer wurde kontrolliert. Den Beamten kam auch hier ein starker Alkoholgeruch entgegen. Ein Alkoholtest wurde ausgeführt. Dieser war positiv. Der Führerschein wurde entzogen und ein provisorisches Fahrverbot ausgestellt.
Ebenfalls am 25.1., gegen 3.30 Uhr, in Steinfort, fiel einer Polizeistreife ein Fahrzeug auf, das mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Ortschaft fuhr. Des Weiteren missachtete besagtes Fahrzeug die Vorfahrtsregeln, so dass entschieden wurde den Fahrer einer Kontrolle zu unterziehen. Es stellte sich heraus dass dieser sein Fahrzeug unter Alkoholeinfluss steuerte. Der Ethylotest fiel positiv aus. Der Führerschein wurde entzogen und ein provisorisches Fahrverbot ausgestellt.
Am 24.1.2026, wurde gegen 17.00 Uhr in Ettelbrück eine Person gemeldet, welche Mitarbeiter der CFL am Bahnhof in Ettelbrück provozieren und beleidigen würde. Eine Streife verfügte sich vor Ort und traf eine Frau an, welche am Herumschreien war. Sämtliche Versuche, die Frau zu beruhigen, waren erfolglos. Die Person provozierte und beleidigte die Beamten. Des Weiteren kam es zu Rangeleien, wobei die Frau handgreiflich gegenüber den Beamten wurde. Hinzu kam, dass die Frau dem Alkohol stark zugesprochen hatte. Da die Frau durch ihr Verhalten öffentliches Ärgernis erregte und sie hierdurch eine Gefahr für sich selbst und für Dritte darstellte, wurde entschieden, sie, nachdem sie ärztlich für haftfähig befunden wurde, bis zur Wiedererlangung der Nüchternheit im Passagearrest unterzubringen. Protokoll wegen Rebellion wurde erstellt.
Gegen 21.30 Uhr am selben Tag war eine Polizeistreife in der Hauptstadt dabei, einen Streit am Bahnhof aufzuklären, als ein Mann, welcher nichts mit der Sachlage zu tun hatte, ankam und zu brüllen begann und die Polizeiarbeit störte. Die Person wurde aufgefordert, sich zu beruhigen und die Örtlichkeit zu verlassen, was sie jedoch missachtete. Der Mann stand sichtlich unter Alkoholeinfluss. Da der Mann stark alkoholisiert war und sein Verhalten sich nicht besserte, wurde entschieden, ihn, nachdem er ärztlich für haftfähig befunden wurde, im Passagearrest zwecks Ausnüchterung unterzubringen. (Quelle: dpa)















