TRIER – Am Mittwochabend gegen 21:50 Uhr kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Trierer Röntgenstraße zu einem folgenschweren Brandereignis.
In einem 8-Parteienhaus entzündeten sich aus bisher ungeklärter Ursache Gelbe Säcke im Bereich des Kellerabgangs. Innerhalb kürzester Zeit drang dichter Brandrauch in das Treppenhaus ein. Dies versperrte mehreren Bewohnern den sicheren Fluchtweg ins Freie.
Koordinierte Rettungsmaßnahmen durch 70 Einsatzkräfte
Die Berufsfeuerwehr Trier sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Kürenz und Irsch leiteten umgehend umfassende Rettungsmaßnahmen ein. Während ein Großteil der Bewohner das Gebäude eigenständig verlassen konnte, retteten die Wehren vier Personen über Leitern. Eine Person wurde über eine Steckleiter gesichert, drei weitere Personen und eine Katze gelangten per Drehleiter in Sicherheit. Die Stadtwerke Trier unterstützten den Einsatz durch die Bereitstellung eines Busses zur vorübergehenden Betreuung der Betroffenen.
Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet
Trotz der starken Rauchentwicklung konnten die Bewohner noch in derselben Nacht in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Feuerwehr belüftete das Gebäude gründlich. Die verschlossenen Wohnungstüren verhinderten glücklicherweise ein Eindringen des Qualms in die privaten Räumlichkeiten. Die Kriminalpolizei hat die Brandstelle übernommen. Bisher liegen keine Erkenntnisse vor, wie das Feuer im Keller ausbrechen konnte.














