Die Jägerkaserne – ein Wohngebiet für viele Ansprüche

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Neue Flüchtlingsunterkunft in Birkenfeld.

TRIER. Die militärische Nutzung der ehemaligen Jägerkaserne wurde zum April 2014 aufgegeben. Wegen der hohen Nachfrage wird angestrebt, das Gelände vorrangig als Wohngebiet zu entwickeln. Das Handlungskonzept schlägt eine Mischung aus sozial gefördertem und frei finanziertem Wohnraum vor. Zudem sollen die verschiedensten Belange von barrierefreiem Wohnen über Mehrgenerationenwohnen hin zum Wohnen für Familien oder Baugruppen berücksichtigt werden.

Zur Aufwertung und Freiflächenversorgung des gesamten Stadtteils soll ein Grünzug zwischen den Moselhöhen und der Mosel angelegt werden, der unter anderem auf dem Gelände der Kaserne als wohnraumnahe Grünfläche zur Naherholung dient.

Die künftige Entwicklung der Jägerkaserne als Wohngebiet soll die verschiedenen Bedürfnisse der Bürger berücksichtigen. Um für das Wettbewerbsverfahren weitere Anregungen der Bürger zu erhalten, ist am Samstag, 9. Mai, ein offener Planungsworkshop auf dem Gelände der Kaserne geplant. Er richtet sich an die Anwohner des Stadtteils, interessierte künftige Nutzer des Geländes, die Wohnungswirtschaft und sonstige Interessierte. Parallel wird die mobile Spielaktion eine Beteiligungsaktion für Kinder zu Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten im Quartier anbieten.


Nach einer kurzen Einführung werden Ideen unter anderem zu folgenden Themen in Arbeitsgruppen behandelt:
• Wohnformen: Welche Wohnformen sind nachgefragt? Wie soll künftiges Wohnen in der Jägerkaserne aussehen? Welche Sonderformen sollen beim Wettbewerbsverfahren berücksichtigt werden?
• Grünzug: Was soll der öffentliche Grünzug später bieten? Wer nutzt den Raum? Wie kann der öffentliche Raum genutzt werden? Welche Angebote sind von besonderem Interesse? Wie kann ein örtlicher Bezug unter Berücksichtigung des historischen und archäologischen Umfeldes hergestellt werden?

Die Freiraum- und Grünflächenplanung wird auch das zentrale Thema der Kinderbeteiligung sein. Im Vorfeld des Workshops werden zudem Spaziergänge entlang des künftigen Grünzugs und durch die benachbarten Quartiere angeboten. Die Ergebnisse der Workshops fließen in die Ausschreibung des städtebaulichen Wettbewerbs ein, der Ende des Jahres gestartet wird.

Programmübersicht:
• Samstag, 9. Mai, 13.15 Uhr: Stadtteilrundgang vom Trierweiler Weg zum Schankenbungert. Treffpunkt: Vor der Halle des Bauspielplatzes I, Trierweilerweg 13e.
• Samstag, 9. Mai, 14 Uhr: Spaziergang entlang des geplanten Grünzugs. Treffpunkt: Ruderverein Treviris 1921, Luxemburger Straße 81, am Moselufer.
• Samstag, 9. Mai, 15 bis 18 Uhr: Bürgerworkshop zur Jägerkaserne. Gleichzeitig Kinderbeteiligung zum Thema Grünzug.

Die Anmeldung für den Workshop ist bis Mittwoch, 6. Mai, möglich bei Rolf Weller, Stadtplanungsamt, Telefon: 0651/718-3614, E-Mail: rolf.weller@trier.de oder per Fax: 0651/ 718-1618. Weitere Informationen sind online abrufbar unter www.trier.de, Suchbegriff „Jägerkaserne“. Dort besteht auch die Möglichkeit zu einer Online-Stellungnahme.

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2 KOMMENTARE

  1. Wäre das nicht eine passende Alternative zu den geplanten Neubaugebieten Castelnau II bzw. Mariahof? Zunächst mal in der Stadt Nutzflächen zu nutzen, statt gegen den Widerstand der Bevölkerung Neubaugebiete zu planen?

    Damit würde man den Stadtteil West aufwerten und Impulse für die dort ansässigen Gewerbetreibenden geben.

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