LUDWIGSHAFEN – Am heutigen Mittwochnachmittag ereignete auf der A61 in Fahrtrichtung Koblenz ein folgenschwerer Verkehrsunfall.
Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens hatte sich am Autobahnkreuz Ludwigshafen ein Stau gebildet. Ein 63-jähriger Fahrer eines VW Tiguan bemerkte die stehende Kolonne zu spät und prallte mit erheblicher Geschwindigkeit ungebremst gegen einen stehenden Sattelzug. Der 43-jährige Lkw-Fahrer blieb bei dem Aufprall körperlich unversehrt.
Rettungsmaßnahmen und medizinische Erstversorgung
Der Pkw-Fahrer zog sich bei der Kollision lebensgefährliche Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst erfolgte der sofortige Transport in ein umliegendes Krankenhaus.
Am beteiligten VW Tiguan entstand Totalschaden. Der Sattelzug wurde im Bereich der Heckstoßstange massiv beschädigt. Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden auf rund 70.000 Euro. Neben der Polizei waren auch die Feuerwehr und die Autobahnmeisterei im Einsatz.
Sperrungen und Reinigungsarbeiten auf der A61
Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergung des Wracks musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Der fließende Verkehr wurde über die linke Spur an der Unfallstelle vorbeigeführt, was zu erheblichen Rückstaus führte. Nach der Reinigung der Fahrbahn konnte die Autobahnmeisterei Ruchheim die Strecke gegen 17:45 Uhr wieder vollständig für den Verkehr freigeben. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern zum jetzigen Zeitpunkt an.
















