ALTWIES/LUXEMBURG – Am 6. März 2026 ereignete sich im belgischen Athus ein versuchter Totschlag, bei dem eine Person durch Messerangriffe schwer verletzt wurde.
Aufgrund der Schwere der Tat leiteten die belgischen Justizbehörden umgehend die Ausstellung eines europäischen Haftbefehls ein. Die Ermittler gingen davon aus, dass sich der Tatverdächtige unmittelbar nach dem Vorfall ins benachbarte Ausland abgesetzt hatte.
Gezielte Fahndung der „Section Recherche Fugitifs“
Die Suche nach dem flüchtigen Mann konzentrierte sich schnell auf das Großherzogtum Luxemburg. Die spezialisierte Einheit der Polizei, die „Section Recherche Fugitifs“, übernahm die operative Suche nach dem Aufenthaltsort des Verdächtigen. Durch intensive Ermittlungsarbeit gelang es den Beamten, den Mann am Morgen des 10. März 2026 in der Ortschaft Altwies zu lokalisieren und festzunehmen.
Überstellung an die Justiz und weitere Schritte
Nach der erfolgreichen Festnahme wurde der mutmaßliche Täter auf Anordnung der Staatsanwaltschaft einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Dieser entschied über die weitere Inhaftierung und die Einleitung der Auslieferungsverfahren nach Belgien. Die enge Kooperation zwischen den belgischen und luxemburgischen Polizeibehörden ermöglichte diesen schnellen Fahndungserfolg innerhalb weniger Tage nach der Tat.
















