TRIER – Es geht wieder los: Im sechsten Jahr in Folge werden wieder in einigen Trierer Stadtteilen Straßen zum Spielen gesperrt – zur Freude von Klein und Groß.
Die beliebten „temporären Spielstraßen“ bieten Platz zum Spielen im direkten Wohnumfeld, fördern die Bewegung im Freien, stärken den Zusammenhalt in der Nachbarschaft und schaffen damit Begegnungsräume für alle Menschen. Das berichtet die Trierer Rathaus Zeitung in ihrer aktuellen Ausgabe vom Dienstag.
Während Autos zu den Aktionszeiten die Straßen nicht befahren dürfen, können Kinder den gesamten Raum zum Spielen nutzen. Für Erwachsene besteht viel Platz zur Begegnung, die teilnehmenden Einrichtungen und Vereine nutzen die Aktionszeiten zur Vernetzung untereinander und mit interessierten Menschen.
Autofahrende sind gebeten, ihre Pkw vor Beginn der Aktionen wegzufahren, um den Kindern ein gefahrloses Spielen zu ermöglichen.
2026 gehen die Spielstraßen in elf Stadtteilen an den Start. Zusätzlich zu den Standorten 2025 findet erstmals eine Aktion in Olewig statt. In Trier-West, wo die neue Spielstraßensaison am Mittwoch, 8. April, in der Peter-Schroeder-Straße startet, werden die Termine sogar auf einen 14-tägigen Rhythmus erweitert.
Simeon Friedrich, der im Sachgebiet Sozialraumplanung des Jugendamts die temporären Spielstraßen koordiniert, freut sich: „Das Angebot kommt weiterhin sehr gut an und zieht weitere Kreise. Trier zeigt sich damit einmal mehr von seiner kinder- und familienfreundlichen Seite. Ein besonderer Dank gilt den engagierten Kooperationspartnern in den Stadtteilen, die sich für das Gelingen der Spielstraßen stark machen.“ 2026 finden temporäre Spielstraßen an folgenden Orten statt:
– Ehrang/Quint: Neben den fünf etablierten Standorten in Ehrang, Quint und Auf der Bausch wird in diesem Jahr auch erstmals die Straße Zur Stadtmauer bespielt. Zwischen April und September werden somit sechs Aktionen von knapp 20 Stadtteileinrichtungen und -organisationen angeboten.
– Feyen/Weismark: Nach der gelungenen Premiere 2025 laden rund zehn Stadtteileinrichtungen und Vereine wieder in die Bornewasserstraße vor die Kirche St. Valerius ein, die während der Aktionszeit geöffnet ist.
– Filsch: Die Von-Babenberg-Straße wurde bei der ersten Aktion 2025 besonders rege bespielt. Auch dieses Jahr laden der Ortsbeirat, die Kita Im Freschfeld sowie deren Förderverein zu einem fröhlichen Miteinander ein.
– Gartenfeld: Der bewährte Standort in der Bergstraße und auf dem angrenzenden Gelände der Kirche St. Agritius liegt mitten im Quartier und ermöglicht besonders gute Begegnungsmöglichkeiten für Klein und Groß.
– Mariahof: Nachdem in den letzten Jahren die Reichenspergerstraße genutzt wurde, haben sich die Stadtteilakteure 2026 für den zentralen Kirchplatz ausgesprochen, wo wieder zwei Termine stattfinden.
– Neu-Kürenz: Die Aktion am Weidengraben bietet wieder einen nahtlosten Übergang zwischen Kita St. Augustinus beziehungsweise Keune-Grundschule und Draußenspielen. Auch Eltern nehmen das Angebot zur Begegnung gerne wahr.
– Olewig: Auf Initiative aus dem Ortsbeirat und unter Mitwirkung der Stadtteileinrichtungen läuft in diesem Jahr erstmals ein Spielstraßenangebot im Stadtteil. Hierfür wird in der Caspar-Olevian-Straße die Buswendeschleife genutzt.
– Ruwer: Nach der gelungenen Premiere 2025 wollen die Stadtteilakteure auch in diesem Jahr wieder in die Franz-Altenhofen- Straße vor der Grundschule zu einem lebendigen Miteinander einladen.
– Trier-Nord: Die Spielstraßen wurden hier schon an zwei Orten erprobt: 2024 am Zurlaubener Ufer und letztes Jahr in der Bachstraße. Auch 2026 laden mehrere Stadtteileinrichtungen wieder in die Bachstraße ein.
– Trier-Süd: Die Weidegasse soll auch 2026 zum Spielen gesperrt werden, allerdings nur noch für zwei Termine. Die Teams von der Kita Herz Jesu, dem Förderverein der Barbara- Grundschule und andere Stadtteilakteure freuen sich über eine rege Teilnahme.
– Trier-West: Die Peter-Schröder-Straße bildet den Vorreiter unter den Trierer Spielstraßen. Daher wird dort in der sechsten Saison das Angebot erweitert. Zwischen April und Oktober wird an jedem zweiten und vierten Mittwoch rund um das Bosco-Mobil gespielt.
– Andere Stadtteile: Sollten in dieser Saison zusätzliche Aktionen angeboten werden, würden die Termine rechtzeitig bekannt gegeben. In Zewen gibt es dazu erste Überlegungen. Die Organisation von Spielstraßen ist auch recht kurzfristig möglich, Interessierte können sich an das Jugendamt wenden.
Die genauen Orte und Termine sowie teilnehmende Kooperationspartner werden auf Flyern zusammengestellt, die in den Stadtteilen verteilt sowie über digitale Kanäle, darunter die Trierer Familien-App, verbreitet werden. Verantwortlich für die Planung und Koordination ist das Jugendamt zusammen mit der Straßenverkehrsbehörde. Die Ortsbeiräte und das Projekt „Impuls Trier – Quartier in Bewegung“ (Haus der Gesundheit) unterstützen die Aktion. Vor Ort setzen sich engagierte Menschen aus den Einrichtungen, Vereinen und Nachbarschaften für das Gelingen der Spielstraßen ein.
(QUELLE: Trierer Rathaus Zeitung vom 10.03.26)
















