Trier. Vor dem Amtsgericht Trier beginnt am Donnerstag, 26. Februar 2026, ein Strafprozess, der es in sich hat: Ein 22-jähriger Mann aus Algerien muss sich wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit versuchter gefährlicher Körperverletzung verantworten.
Laut Anklage soll der Beschuldigte im November 2025 bei einer polizeilichen Durchsuchung in Trier plötzlich ein Messer gezogen und gezielt in Richtung eines Beamten gestochen haben.
Der Vorwurf im Detail
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war der Angeklagte am Trierer Hauptbahnhof wegen fehlender Identitätspapiere aufgefallen. Er wurde daraufhin zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht.
Dort soll es während der Durchsuchung eskaliert sein:
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Der Mann sollte mehrere Jacken ausziehen
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Dabei habe er ein Messer mit rund 10 Zentimetern Klingenlänge gezogen
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Anschließend soll er gezielt in Richtung eines Polizeibeamten gestochen haben
Der Beamte konnte dem Stich laut Anklage ausweichen und den Beschuldigten fixieren. Der 22-Jährige befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
Prozessstart am 26. Februar
Das Verfahren wird vor dem Strafrichter des Amtsgerichts Trier verhandelt. Die Anklage basiert auf den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Trier.
Wie üblich gilt: Die Sachverhaltsschilderung beruht auf der Anklage – der aktuelle Stand kann abweichen. Für den Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.
















