KAISERSLAUTERN – In der Nacht auf Donnerstag kam es auf dem Gelände der katholischen Kirche in Kaiserslautern zu einem folgenschweren Brandereignis.
Gegen 1 Uhr geriet ein Kälteschutzzelt für wohnsitzlose Menschen in Brand, in dem sich zum Tatzeitpunkt sechs Personen aufhielten. Dank der Aufmerksamkeit eines Zeugen, der die anderen Bewohner rechtzeitig alarmierte, konnten alle Personen das Zelt verlassen. Zwei Bewohner zogen sich bei der Flucht leichte Verletzungen zu und wurden medizinisch betreut.
Festnahme eines Tatverdächtigen wegen Mordverdachts
Die Polizei konnte unmittelbar am Tatort einen 50-jährigen Mann festnehmen. Aufgrund der vorliegenden Indizien wirft die Staatsanwaltschaft dem Verdächtigen versuchten Mord in sechs Fällen vor. Die Ermittler gehen von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. Da kurz vor dem Vorfall zwei Müllcontainer in der Innenstadt brannten, wird derzeit geprüft, ob diese Taten dem Festgenommenen ebenfalls zuzuordnen sind.
Fortlaufende Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
Die Ermittlungen zum Tathergang sowie zum Hintergrund der Tat dauern an. Polizei und Staatsanwaltschaft sichern derzeit Spuren und werten Zeugenaussagen aus. Zu einem möglichen Motiv des Beschuldigten machten die Behörden bislang keine Angaben. Weitere Informationen sollen zu einem späteren Zeitpunkt durch einen offiziellen Nachbericht veröffentlicht werden.















