ECHTERNACHERBRÜCK – Am Sonntagabend, dem 18. Januar, wurden die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Südeifel sowie die Polizeiinspektion Bitburg zu einer starken Rauchentwicklung alarmiert.
Anwohner hatten den Verdacht auf einen Gebäudebrand gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in dem betroffenen Wohngebiet in Echternacherbrück konnte die Quelle des Rauchs jedoch schnell lokalisiert werden. Es handelte sich um ein Feuer auf einem privaten Balkon.
Emotionale Hintergründe führen zum Einsatz
Die Ursache für den dichten Qualm war so ungewöhnlich wie eindeutig. Der Wohnungsinhaber nutzte einen Kugelgrill, um sich von Erinnerungen an eine vergangene Beziehung zu trennen. Er verbrannte darin Fotografien seiner ehemaligen Partnerin. Die Feuerwehr löschte den Brand umgehend, um eine weitere Gefährdung oder Belästigung der Nachbarschaft zu verhindern. Der Vorfall endete ohne Sachschaden an der Gebäudesubstanz.
Rechtliche Folgen und Einsatzbilanz
Obwohl der Grund für das Feuer persönlicher Natur war, mussten die Behörden den Vorfall offiziell protokollieren. Die Polizei Bitburg nahm den Sachverhalt auf. Die Kosten des Einsatzes und mögliche ordnungsrechtliche Konsequenzen werden nun geprüft. Der Abend in Echternacherbrück endete ruhig, nachdem die physischen Überreste der Beziehung gelöscht waren.

















