VG Wittlich-Land: Projekt „Turboflächen“ geht in nächste Phase — Machbarkeitsstudie überreicht

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v.l.n.r.: Ortsbürgermeister Jürgen Jakoby (Platten), Staatssekretär Daniel Stich, Ortsbürgermeister Armin Kohnz (Osann-Monzel) und Bürgermeister Manuel Follmann | Foto: Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz

WITTLICH. Anfang Januar überreichte Staatssekretär Daniel Stich im Rahmen des landesweiten Turboflächenprojekts die lokalen Machbarkeitsstudien zur Neuentwicklung von Gewerbe- und Industrieflächen am Standort „Osann-Monzel/Platten“ an die beteiligten Kommunen.

Die Potentialfläche „Osann-Monzel/Platten“ ist eine von 13 Standorten im Land Rheinland-Pfalz, für die das Ministerium des Innern und für Sport in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau die Durchführung von individuellen Machbarkeitsstudien für „Turboflächen“ beauftragt hat.

Die Machbarkeitsstudien schaffen eine solide fachliche Basis, auf der die Kommunen nun über die weiteren Schritte entscheiden können. Das Landesprojekt verfolgt das Ziel, die Entwicklung neuer, verkehrlich gut erreichbarer Gewerbeflächen zu beschleunigen und damit den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz langfristig zu stärken – insbesondere auch im Hinblick auf die Ansiedlung international tätiger Unternehmen.

Ob und in welcher Form ein Gewerbegebiet realisiert wird, liegt weiterhin in der
Entscheidungshoheit der jeweiligen Kommune. Das Land Rheinland-Pfalz und die
beteiligten Fachressorts stehen ihnen dabei mit fachlicher Expertise eng zur Seite.

Auch Bürgermeister Manuel Follmann freute sich mit den Ortsgemeinden über diesen
ersten Meilenstein und bedankte sich bei allen Projektbeteiligten für die gute und enge Zusammenarbeit.

Die Machbarkeitsstudie bietet eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für die nächsten Projektschritte und schafft Transparenz für alle Beteiligten. Wir freuen uns über die Unterstützung des Landes in planerischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht, während die Planungshoheit und Verantwortung bei den Kommunen verbleiben“, so Bürgermeister Follmann. (Quelle: Verbandsgemeindeverwaltung Wittlich-Land)

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