Saarbrücken/Mainz. Beim Schutz vor Influenza liegen die Landeshauptstädte Saarbrücken und Mainz im bundesweiten Vergleich weit vorne. Das geht aus aktuellen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zur Grippesaison 2024/2025 hervor. Besonders bei Menschen ab 60 Jahren sind die Impfquoten in beiden Städten deutlich höher als im Bundesdurchschnitt.
Saarbrücken Spitzenreiter im Saarland
Im Saarland weist Saarbrücken die höchste Grippe-Impfquote bei älteren Menschen auf. 35,3 Prozent der Bevölkerung ab 60 Jahren waren dort in der Saison 2024/25 gegen Influenza geimpft. Dahinter folgt der Landkreis St. Wendel mit 34,3 Prozent.
Damit liegt Saarbrücken leicht über dem bundesweiten Durchschnitt, der laut RKI bei rund 34 Prozent für diese Altersgruppe liegt.
Mainz führt Rheinland-Pfalz deutlich an
Noch höher fällt die Quote in Rheinland-Pfalz aus: Mainz erreicht mit 43,3 Prozent den Spitzenwert im Land – und zählt damit auch bundesweit zu den Vorreitern beim Grippeschutz für Ältere.
Es folgen Trier mit 42 Prozent, Worms (40,3 Prozent) sowie Koblenz und der Landkreis Mainz-Bingen (jeweils 40 Prozent). Damit liegen mehrere Städte in Rheinland-Pfalz klar über dem Bundesdurchschnitt.
Empfehlungen für die laufende Grippesaison
Für die aktuelle Grippesaison 2025/2026 liegen bislang noch keine Impfquoten vor. Das RKI empfiehlt die jährliche Grippeimpfung weiterhin insbesondere für:
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Menschen ab 60 Jahren
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Menschen mit chronischen Grunderkrankungen
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Schwangere
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Medizinisches und pflegerisches Personal
Je nach Stärke der jährlichen Influenza-Welle sterben in Deutschland laut RKI jedes Jahr mehrere Hundert bis über 20.000 Menschen an den Folgen einer Grippeinfektion.
















