LUDWIGSHAFEN – Gegen 1 Uhr am frühen Dienstagmorgen wurde die Polizei Ludwigshafen zu einer akuten Bedrohungslage gerufen. Eine 32-jährige Frau meldete ihren randalierenden Ex-Mann in ihrer Wohnung in der nördlichen Innenstadt.
Die Beamten trafen auf eine extrem angespannte Situation. Während die Frau und ihre Kinder bereits in Sicherheit waren, weigerte sich der 41-jährige Mann beharrlich, sich zu beruhigen.
Einsatz von Zwangsmitteln nach Eskalation
Trotz intensiver Deeskalationsversuche seitens der Polizeikräfte verschärfte sich die Aggressivität des Mannes. Er begann, Gegenstände in Richtung der Einsatzkräfte zu werfen. Um eine weitere Gefährdung auszuschließen und den Mann festzunehmen, setzten die Beamten schließlich ein Distanzelektroimpulsgerät (Taser) ein. Der Mann konnte daraufhin fixiert und in Gewahrsam genommen werden.
Opferschutz und strafrechtliche Ermittlungen
Die Ermittlungen ergaben, dass der Verdächtige seine Ex-Frau im Verlauf des Streits gewürgt und bedroht hatte. Neben dem Strafverfahren wegen Körperverletzung erließ die Polizei ein unmittelbares Kontakt- und Näherungsverbot für die Dauer von zehn Tagen. Die Behörden weisen in diesem Zusammenhang auf die weitreichenden Hilfsangebote und spezialisierten Ansprechpartner für Opfer häuslicher Gewalt hin.
















Näherungsverbot für 10 Tage… und das fällt unter weitreichende Schutzmaßnahmen!?