TRIER – Am vergangenen Sonntagmittag ereignete sich im Regionalexpress in Fahrtrichtung Konz eine ungewöhnliche Kontrolle.
Gegen 13.15 Uhr stießen Beamte der Bundespolizei Trier auf einen alleinreisenden 18-jährigen Ukrainer. Der junge Mann wirkte stark orientierungslos und gab an, über keinerlei finanzielle Mittel zu verfügen. Was zunächst wie eine Routinekontrolle begann, entwickelte sich schnell zu einem Fall für die internationale Polizeizusammenarbeit.
Übereinstimmung mit Vermisstenmeldung aus Luxemburg
Bei der Abfrage der Personalien im Polizeisystem stießen die Beamten auf einen Treffer. Der junge Mann war erst kurz zuvor von den luxemburgischen Behörden als vermisst gemeldet worden. Es stellte sich heraus, dass in Luxemburg bereits Vorbereitungen für eine behördliche Unterbringung des Ukrainers getroffen wurden. Die Bundespolizei handelte sofort, um die Sicherheit des orientierungslosen Mannes zu gewährleisten.
Koordinierte Übergabe am Grenzübergang Grevenmacher
Nachdem die Identität zweifelsfrei geklärt war, koordinierten die deutschen und luxemburgischen Behörden das weitere Vorgehen. Bereits um 14:20 Uhr konnte der junge Mann am Grenzübergang Grevenmacher wohlbehalten an die Police Luxemburg übergeben werden. Damit endete die kurze Odyssee des 18-Jährigen, der nun im Nachbarland die notwendige Unterstützung und Unterbringung erhalten soll.













