Unglück in der Schweiz: Zweiter Schwerverletzter zur Behandlung in RLP

Das Innenministerium in Mainz erklärt den Hilfseinsatz für Rheinland-Pfalz vorerst für abgeschlossen.

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Gedenken in Crans-Montana - auch in Rheinland-Pfalz werden Brandopfer behandelt. Foto: Baz Ratner/AP/dpa

LUDWIGSHAFEN. Nach dem schweren Silvester-Unglück in der Schweiz mit 40 Toten und 119 Verletzten ist ein zweiter Patient zur Behandlung in Ludwigshafen eingetroffen. Das teilte das Innenministerium in Mainz mit. «Die Mission ist damit für Rheinland-Pfalz aktuell beendet.»

In der BG Ludwigshafen ist ein Spezialbett bereits mit einer Patientin belegt. Die Klinik in der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes hatte mitgeteilt, darüber hinaus weitere zwei Betten für Patienten aus Crans-Montana zur Verfügung zu haben.

Alter und Nationalität der Patienten in Ludwigshafen waren zunächst nicht bekannt. Die Klinik verfügt über ein Schwerbrand­verletzten­zentrum. Die Behandlung von Verbrennungen und deren Folgen gehört der Homepage zufolge zu den wesentlichen Aufgaben des Krankenhauses.

Man habe am Donnerstag über das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ) zwei spezielle Pflegebetten in Ludwigshafen angeboten, hatte eine Sprecherin des Innenministeriums in Mainz gesagt. (Quelle: dpa)

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