SAARBRÜCKEN. Die Landespolizeidirektion war in der Silvesternacht verstärkt im gesamten Saarland im Einsatz, um die Sicherheit der feiernden Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Die Gesamteinsatzzahl lag bei über 350 Einsätzen. Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre war die Polizei an bekannten Brennpunkten präsent und konnte so auch entsprechend konsequent eingreifen, um Gefahren zu verhindern.
Feierlichkeiten zum Jahreswechsel in der Landeshauptstadt Saarbrücken
In der Landeshauptstadt Saarbrücken sammelte sich bereits deutlich vor 0.00 Uhr eine Vielzahl von Jugendlichen und Heranwachsenden im Bereich des Rabbiner-Rülf-Platzes. In der Spitze wurden über 1.000 Personen auf dem Rabbiner-Rülf-Platz sowie im näheren Umfeld gezählt. Im Rahmen eines Feuerwehreinsatzes erlitten Einsatzkräfte der Feuerwehr durch einen Böllerwurf ein Knalltrauma. Ein entsprechendes Strafverfahren gegen Unbekannt wurde eingeleitet.
Insgesamt stellte die Polizei ein massives Abbrennen von Feuerwerkskörpern in diesem Bereich fest. Die Polizei leitete fünf Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein, welche überwiegend im Zusammenhang mit dem Einsatz von pyrotechnischen Gegenständen stehen. Zudem kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei größeren Personengruppen auf der Wilhelm-Heinrich-Brücke. Die Beteiligten entfernten sich bei Einschreiten der Polizeikräfte. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern noch an. Gegen 1.00 Uhr hatte das Gros der Personen die Örtlichkeit verlassen und die Sperrmaßnahmen rund um die Wilhelm-Heinrich-Brücke konnten aufgehoben werden.
Sonstige Vorkommnisse
Die Landespolizeidirektion registrierte insgesamt 15 Einsätze im Zusammenhang mit Schlägereien und Körperverletzungsdelikten. Außerdem wurden acht Fälle häuslicher Gewalt zur Anzeige gebracht. In der Nacht zum Jahreswechsel nahm die Landespolizeidirektion 44 Verkehrsunfälle auf, darunter zehn Unfälle mit Personenschäden. Von vier nicht mehr fahrtüchtigen Personen wurde der Führerschein einbehalten.
Landesweit kam es zu zwei Fällen der Gewalt gegen Polizeibeamte. Im Rahmen einer Ingewahrsamnahme im Bereich der Polizeiinspektion Saarlouis sowie einer Blutprobenentnahme bei der Polizeiinspektion Neunkirchen leisteten zwei Personen Widerstand gegen die eingesetzten Beamten. Hierbei wurden keine Einsatzkräfte verletzt. (Quelle: Landespolizeidirektion Saarland)

















