TRIER. Insgesamt 14 mal war die Trierer Feuerwehr in der Silvesternacht im Einsatz, um Brände zu löschen. Der schwerwiegendste Einsatz: Gegen viertel vor drei am Neujahrsmorgen rettete die Feuerwehr fünf Personen aus einem Haus in Ehrang, dort war ein Brand im Keller ausgebrochen.
Wegen der starken Rauchentwicklung konnten die Bewohner nicht mehr selbstständig das Haus verlassen und mussten von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden. Durch eingeatmeten Brandrauch wurden die fünf Bewohner leicht verletzt, darunter auch zwei Kinder. Der Rettungsdienst versorgte die betroffenen Personen vor Ort und brachte sie zur weiteren Beobachtung und Behandlung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr löschte den Kellerbrand und belüftete das Haus anschließend, im Einsatz war auch die freiwillige Feuerwehr Ehrang. Zur Ursache des Kellerbrandes hat die Feuerwehr Trier keine Erkenntnisse.
Ebenfalls in den frühen Morgenstunden des Neujahrstages unterstützte die Berufsfeuerwehr Trier die Nachbarfeuerwehren logistisch bei einem größeren Gebäudebrand in Schweich (lokalo.de berichtete).
Bei den weiteren Einsätze löschte die Feuerwehr überwiegend Kleinbrände. So brannten in Trier-Mitte, Trier-Nord, Trier-West, Trier-Süd und Biewer Mülltonnen, die von der Berufsfeuerwehr und den freiwilligen Feuerwehren Kürenz, Olewig sowie Euren und Zewen jeweils schnell gelöscht wurden. In Pallien brannte ein Altkleidercontainer, der zunächst geöffnet werden musste und dann von der Feuerwehr gelöscht wurde.
Neben diesen Kleinbränden geriet in Trier-West Mobiliar auf dem Balkon einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in Brand und wurde von der Berufsfeuerwehr gemeinsam mit den Feuerwehren Euren und Zewen gelöscht. Alle diese Brände wurden mutmaßlich durch Feuerwerk ausgelöst.
„Unser im Vorfeld ausgearbeiteter Einsatzplan hat sich bewährt“, zieht Triers Feuerwehrchef Andreas Kirchartz Bilanz. „Wir waren überall sehr schnell vor Ort und konnten schnell Hilfe leisten.“
Der Rettungsdienst war zwischen 20 Uhr und 8 Uhr morgens insgesamt 41 mal im Stadtgebiet im Einsatz, um in medizinischen Notfällen Hilfe zu leisten. Fälle von Gewalt gegen Feuerwehrleute oder Rettungsdienstpersonal der Feuerwehr Trier sind bisher nicht bekannt.
Um in der Silvesternacht Brandschutz und Hilfe in medizinischen Notfällen gewährleisten zu können, waren zusätzlich zu den Löschzügen der Berufsfeuerwehr auch freiwillige Feuerwehren der Stadt in erhöhter Alarmbereitschaft. Die Wehren aus Kürenz, Olewig, Ruwer sowie Euren und Zewen standen von 20 Uhr bis 2 Uhr in ihren Gerätehäusern bereit, um gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr oder eigenständig zu Einsätzen ausrücken zu können.
Zum ersten Mal besetzten die Feuerwehren Euren und Zewen dazu ihr neues Gerätehaus im Gewerbegebiet ParQ54. Dezernent Ralf Britten, Feuerwehrchef Andreas Kirchartz sowie die Ortsvorsteher von Euren und Zewen, Hans-Alwin Schmitz und Ralf Pässler, besuchten am Silvesterabend die beiden Feuerwehren in ihrem neuen Domizil und dankten ihnen, stellvertretend für alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte, für den Dienst in dieser Nacht. (Quelle: Stadt Trier)
















