BITBURG. Der Eifelkreis Bitburg-Prüm begleitet das in Eigenregie laufende vorläufige Insolvenzverfahren des St.-Joseph-Krankenhauses Prüm mit dem vorrangigen Ziel, die stationäre medizinische Versorgung am Standort Prüm und in der Region dauerhaft sicherzustellen.
Vor dem Hintergrund der besonderen Bedeutung des Krankenhauses als bedarfsnotwendige Einrichtung und der damit verbundenen komplexen rechtlichen und wirtschaftlichen Fragestellungen hat die Kreisverwaltung externe fachliche Unterstützung beauftragt. Diese dient der rechtlichen, strategischen und gesundheitsökonomischen Begleitung des Prozesses sowie der Vorbereitung möglicher tragfähiger Lösungsansätze.
Der Kreistag des Eifelkreises Bitburg-Prüm hat in nichtöffentlicher Sitzung am gestrigen Freitag die aufgrund der besonderen Dringlichkeit bereits erfolgten Auftragserteilungen bestätigt. Darüber hinaus hat der Kreistag Landrat und Verwaltung ausdrücklich beauftragt, Gespräche mit allen relevanten Akteuren zu führen, um den weiteren Betrieb des Prümer Krankenhauses sowie die Sicherstellung der stationären Gesundheitsversorgung im gesamten Eifelkreis Bitburg-Prüm zu gewährleisten.
Landrat und Kreisverwaltung stehen weiterhin in engem Austausch mit dem Land Rheinland-Pfalz, dem Krankenhausträger, den Beschäftigtenvertretungen sowie weiteren beteiligten Akteuren. (Quelle: Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm)












