BITBURG – Seit Dezember hat Dr. Mirko Bleidistel die ärztliche Leitung der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie am Marienhaus Klinikum Eifel in Bitburg übernommen.
Er folgt auf Varto Seeid, der das Marienhaus Klinikum Eifel im Januar auf eigenen Wunsch verlässt, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Im Dezember sind beide Fachärzte gemeinsam in der Abteilung tätig. „Damit ist eine reibungslose Übergabe der Leitung sichergestellt“, freut sich Dr. Bleidistel über die konstruktive Zusammenarbeit.
Dr. Mirko Bleidistel hat bereits im Jahr 2025 für drei Monate in der Funktion eines leitenden Oberarztes am Bitburger Krankenhaus gearbeitet. So kennt er das Haus und viele Kolleginnen und Kollegen. Der 51-Jährige stammt aus dem Rheinland und lebt gerne im ländlichen Raum. Er studierte Humanmedizin in Köln und absolvierte seine Facharztausbildung für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Asklepios Klinik Wandsbek. Anschließend arbeitete er als Oberarzt im Helios Klinikum Siegburg, wo er die Zusatzbezeichnung spezielle Unfallchirurgie erwarb.
Die Arbeit nah am Patienten ist ihm besonders wichtig. „Es motiviert mich sehr, zu sehen, dass ich Patientinnen und Patienten mit einer Operation helfen kann und es ihnen einige Monate später deutlich besser geht“, sagt er.
Neben der orthopädischen und unfallchirurgischen Grundversorgung, zu der insbesondere die Behandlung von Arbeitsunfällen gehört, möchte Dr. Bleidistel weitere Schwerpunkte der Abteilung ausbauen. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Sporttraumatologie. Viele Patientinnen und Patienten kommen nach Sportunfällen mit Knie- oder Schulterverletzungen ins Krankenhaus. Die Behandlung dieser Verletzungen – möglichst mithilfe minimalinvasiver Operationstechniken – soll künftig noch stärker in den Fokus rücken. Auch die arthroskopische Schulterchirurgie, die sein Vorgänger etabliert hat, möchte Dr. Bleidistel weiterentwickeln.
Dr. Mirko Bleidistel ist verheiratet und Vater zweier Söhne im Alter von 14 und 16 Jahren. Er bringt aus dem Rheinland zwei Bienenvöl-er mit nach Bitburg. „Den Kontakt zum örtlichen Imkerverein haben ich bereits geknüpft. Derzeit läuft noch die Gesundheitsprüfung der Bienen, denn sie dürfen nur umgesiedelt werden, wenn sie frei von Krankheiten und Parasiten sind“, so der passionierte Imker, der seit vielen Jahren Bienenvölker hält.












