Landtagswahl 2026: FPD stellt Liste auf – Schmitt soll Spitzenkandidatin werden

Interne Konflikte, schwache Umfragewerte - neun Monate vor der Landtagswahl haben es die Liberalen nicht leicht. In Speyer sollen nun Personalfragen geklärt werden.

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Wirtschaftsministerin Schmitt will am 22. März 2026 als Spitzenkandidatin antreten. Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa / Archiv

SPEYER. Die rheinland-pfälzische FDP stellt auf der Landesvertreterversammlung heute (9.30 Uhr) in Speyer ihre Liste zur Landtagswahl im kommenden Jahr auf. Stimmberechtigt sind 201 Delegierte. Landeschefin und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt will bei der Landtagswahl am 22. März 2026 als Spitzenkandidatin antreten.

Für den zweiten Platz auf der Landesliste bewirbt sich Justizminister Philipp Fernis, Platz drei strebt FDP-Fraktionschef Steven Wink an. Trotz zuletzt schwacher Umfragewerte für die Liberalen hatte sich Wink jüngst zuversichtlich gezeigt: «Das Friedhofsglöckchen würde ich noch nicht entgegennehmen.»

Das FDP-Programm zur Landtagswahl soll bei einem außerordentlichen Parteitag am 22. November verabschiedet werden. Die Partei befinde sich dazu in einem intensiven Prozess, hieß es zuletzt. Die FDP ist seit der Landtagswahl 2016 Teil der «Ampelkoalition» in Mainz und regiert mit SPD und Grünen. (Quelle: dpa)

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