Islamistischen Anschlag geplant? – Anklage gegen 17-Jährigen erhoben

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Festnahme durch die Polizei
Symbolfoto: Bundespolizei

KOBLENZ. Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage gegen einen 17-Jährigen erhoben, der einen islamistischen Anschlag geplant haben soll.

Der junge Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit soll sich Gegenstände zu Herstellung von Rohrbomben beschafft haben, teilte ein Sprecher der Anklagebehörde auf Anfrage mit. Mit den Bomben habe er einen Anschlag begehen wollen. Ein konkretes Ziel soll der 17-Jährige aber noch nicht im Blick gehabt haben. Der SWR hatte zuvor darüber berichtet.

Der Angeschuldigte soll nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft im Internet außerdem auf verschiedenen Plattformen Inhalte veröffentlicht haben, in denen Propaganda für die terroristische Vereinigung Islamischer Staat verbreitet wurde. Zum Teil hätten diese Veröffentlichungen auch Abbildungen von grausamen Tötungshandlungen enthalten.

17-Jähriger sitzt seit November in Untersuchungshaft

Der 17-Jährige, der im November vergangenen Jahres festgenommen wurde und seitdem in Untersuchungshaft sitzt, soll zudem im Internet ein Tötungsdelikt angedroht, die Terroranschläge vom 11. September öffentlich gebilligt und in den Weinbergen oberhalb von Bingen ein Kruzifix zerstört haben.

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