Die Eu-Rec GmbH, ein auf Kunststoff- und Altpapier-Recycling spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Hermeskeil, hat beim Amtsgericht Trier einen Insolvenzantrag gestellt. Ziel des Verfahrens: die Fortführung des Betriebs und eine nachhaltige Sanierung des Unternehmens.
Geschäftsbetrieb läuft weiter – Mitarbeiter informiert
Das Amtsgericht Trier hat Rechtsanwalt Ingo Grünewald von der renommierten Kanzlei Professor Schmidt zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Grünewald kündigte an, den Betrieb ohne Einschränkungen fortzuführen: „Die Eu-Rec GmbH steht auf einem soliden operativen Fundament. Unser Fokus liegt nun darauf, wirtschaftliche Stabilität herzustellen und gemeinsam mit der Geschäftsführung eine zukunftsfähige Strategie zu entwickeln.“
Die rund 50 Mitarbeitenden wurden frühzeitig über die Entwicklung informiert. Ihre Löhne und Gehälter sind über das Insolvenzgeld für die kommenden Monate gesichert.
Konjunkturelle Schwäche & Hackerangriff als Auslöser
Wie die Geschäftsführung mitteilt, führten mehrere Faktoren zur aktuellen Krise. Neben einer angespannten konjunkturellen Lage und stark schwankenden Auftragseingängen habe auch ein schwerwiegender Hackerangriff den operativen Betrieb erheblich gestört. Dies habe die Handlungsfähigkeit des Unternehmens zeitweise massiv eingeschränkt.
Neustart mit Perspektive: Fokus auf Kreislaufwirtschaft
Trotz der prekären Lage blickt die Geschäftsführung optimistisch nach vorn.
„Die Entscheidung zur Insolvenzantragstellung ist uns nicht leicht gefallen, bietet aber die Chance für einen Neustart“, so ein Sprecher des Unternehmens. Man sehe gerade im Bereich der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft weiterhin großes Potenzial – ein Markt, der zunehmend an Bedeutung gewinne.
Das Unternehmen plant, im Rahmen des Verfahrens Strukturen zu überdenken und sich zukunftsfest aufzustellen. Unterstützt wird dieser Prozess durch die Erfahrung und Expertise des vorläufigen Insolvenzverwalters.
















Bei so einem inkompetenten Geschäftsführer kein Wunder und kein Mitleid.