Nach «Aktenzeichen XY»: 34 Hinweise zu Mordfall bei Trier

Ein seit 22 Jahren ungelöster Mordfall auf einem Parkplatz bei Trier lässt die Ermittler nicht los. Nach der Ausstrahlung des Falls in der ZDF-Fernsehsendung «Aktenzeichen XY» gibt es neue Hinweise.

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Rudi Cerne von Aktenzeichen XY ungelöst
ZDF-Moderator Rudi Cerne im Studio der Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst». Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild

TRIER. Nach dem Zeugenaufruf zu einem ungelösten Mordfall bei Trier in der ZDF-Fernsehsendung «Aktenzeichen XY … ungelöst» sind 34 Hinweise eingegangen.

Sie würden jetzt geprüft, bewertet und entsprechend bearbeitet, teilte das Polizeipräsidium in Trier mit. Die Ermittler erhofften sich durch die Ausstrahlung neue Erkenntnisse in dem ungeklärten Mord an einer 30-Jährigen auf einem Parkplatz an einer Landstraße bei Trier.

Die Getötete Simone Dewenterwar eine von Geburt an gehörlose Frau aus Köln. Sie wohnte in einer WG für Gehörlose und arbeitete gelegentlich als Prostituierte in Bonn. Am 29. Dezember 2002 war sie mit einer Freundin wieder auf dem dortigen Straßenstrich unterwegs.

Was passierte bei Trier?

Gegen 21.20 Uhr wurde sie damals zuletzt gesehen, als sie in einen weißen Transporter stieg. Danach verlor sich ihre Spur. Der Täter fuhr mit ihr etwa 150 Kilometer in Richtung Trier. Auf dem abgelegenen Parkplatz zwischen Hetzerath und Schweich kam es dann zu einer Auseinandersetzung, in deren Folge die 30-Jährige starb.

Nach ihrem Fund konnte die tote Frau über ein sogenanntes Cochlea-Implantat, ein besonderes Hörgerät, das sie trug, identifiziert werden.

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