A8 lange gesperrt: Lkw rammt Fahrzeug und durchbricht Leitplanke

Ein Lastwagen hat bei Contwig ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei gestreift, die Kontrolle verloren und die Leitplanke durchbrochen. Die Bergung dauert Stunden – und die Schadenssumme ist gewaltig.

0
Die A8 ist für die Bergung des Lkw gesperrt. Foto: Polizeiinspektion Zweibrücken/dpa

CONTWIG/ZWEIBRÜCKEN.Ein Lastwagen hat auf der A8 in Richtung Pirmasens ein Fahrzeug auf dem Seitenstreifen gerammt und die Leitplanke durchbrochen.

Für die Bergungsarbeiten wurde die A8 bei Contwig (Kreis Südwestpfalz) am Dienstag für mehrere Stunden voll gesperrt, wie die Polizei mitteilte.Die Bergungsarbeiten auf der A8 in Richtung Pirmasens sollen noch bis in die Abendstunden dauern. So lange bleibt die Strecke laut Polizei gesperrt.

Der Lastwagen muss demnach mitsamt Anhänger aus der Böschung gehievt werden.

Die Bergung des Lkw dauert viele Stunden. Foto: Laszlo Pinter/dpa

Den Angaben nach schätzte der Lastwagenfahrer den Seitenabstand zum auf dem Seitenstreifen stehenden Fahrzeug der Autobahnmeisterei falsch ein. Der Fahrer wich nach links aus, drohte mit einem anderen Fahrzeug zusammenzustoßen und lenkte wieder nach rechts. Dabei habe ein hinterer Teil des Lastwagens das Fahrzeug der Autobahnmeisterei gestreift. Der Lastwagenfahrer habe schließlich die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und die Leitplanke durchbrochen.

Leichte Verletzungen und hoher Sachschaden

Der Lastwagenfahrer wurde laut Polizei leicht verletzt. Das andere Fahrzeug sei vermutlich unbemannt gewesen. Es handelte sich laut Polizei um ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei mit Anhänger und Schild, das auf dem Seitenstreifen stand. Das Schild sollte auf eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit hinweisen. 

Die Schäden am Fahrzeug der Autobahnmeisterei sollen der Polizeisprecherin nach größer ausfallen als die am Lastwagen. Insgesamt soll sich die Schadenssumme schätzungsweise auf etwa 500.000 Euro belaufen.

Vorheriger ArtikelGerolstein: Nach Messerattacke – Angreifer wird in Psychiatrie untergebracht
Nächster ArtikelLiebesbetrug: Vermeintlicher «Cello-Star» bringt Seniorin um 150.000 Euro

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.