Lkw-Kontrolle an der B327: Satte 12 Tonnen zu viel – Holztransporter aus dem Verkehr gezogen

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Foto: Polizeipräsidium Trier / ZVD Wittlich

IMMERT/B327. Bei Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs an der B-327 bei Immert stellten Beamte der Schwerlastkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Trier am gestrigen Tag einen Holztransport fest, der zu viel und zu hoch geladen hatte.

Bereits der erste Eindruck des Holztransportes ließ nichts Gutes erahnen. Denn die gesamte Masse der Ladung (Fichtenstämme) erhärtete den Verdacht, dass der Holztransport zu hoch sein könnte. Tatsächlich wurde bei einer Höhenvermessung eine Gesamthöhe von 4,31m (brutto) bei erlaubten 4,00m festgestellt.

Zudem erhärtete eine Anzeige des Achslastsystems und Berechnungen hinsichtlich des Gewichtes den Verdacht, dass der Holztransport außerdem noch zu schwer sein könnte. Bei einer Verwiegung auf einer nahegelegenen Brückenwaage brachte der Holztransport so viel Gewicht auf die Waage (zugelassen bis 50t), dass diese überlastet war und keine Anzeige des Gewichtes möglich war. Daher wurde der Holztransport mittels polizeieigenen Radlastwaagen verwogen und dabei ein Gesamtgewicht von knapp 52 Tonnen festgestellt.

Somit hatte der Holztransport tatsächlich satte 12 Tonnen zu viel auf die Waage gebracht. Daher wurde die Weiterfahrt untersagt und erst gestattet, nachdem der Fahrer fast die Hälfte der Fichtenstämme abgeladen hatte und somit auch die zulässige Fahrzeughöhe wieder erreicht wurde.

Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Gegen das Unternehmen wurde ein Verfahren eingeleitet, wonach der Frachterlös eingezogen werden kann. Bei weiteren Kontrollen wurde noch ein Bußgeldverfahren wegen verbotswidrigem Überholen eingeleitet, mehrere Verwarnungen ausgesprochen und insgesamt acht Berichte wegen Verstößen gegen die Sozialvorschriften gefertigt.

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