Am Freitag standen in Trier noch Bänke unter Wasser, nun soll das Wasser wieder abfließen. Harald Tittel/dpa
TRIER. Nach Regen und Schneeschmelze in den vergangenen Tagen geht die Hochwassergefahr wieder zurück. Das Wetter lässt in den kommenden Tagen fallende Wasserstände erhoffen.
Das Hochwasser an Rhein und Mosel erreicht am heutigen Samstag seinen Höhepunkt. Am Rhein haben die Wasserstände ihre Höchststände entweder schon erreicht oder werden diese in den kommenden Stunden erreichen, teilte die Hochwasservorhersagezentrale Rheinland-Pfalz in Mainz mit. Auch an der Mosel seien die Höchststände des ablaufenden Hochwassers erreicht. Im Tagesverlauf rechnen die Behörden mit sinkenden Pegeln.
Der Wasserstand lag an der Obermosel deutlich unterhalb eines zweijährlichen Ereignisses. Am Pegel Cochem hingegen sei am späten Freitagabend ein Höchststand von 760 Zentimeter oberhalb der Grenze gemessen worden. Auch am Mittelrhein wurde nach Auskunft der Vorhersagezentrale der Wert eines zweijährlichen Ereignisses überschritten. Ein zweijährliches Hochwasser bedeutet, dass im statistischen Mittel einmal alle zwei Jahre so ein Wasserstand erreicht oder überschritten wird.
An der Ahr hatte sich die Hochwasser-Lage bereits am Freitag wieder entspannt. Aktuell sind keine Wiederanstiege der Flusspegel in der kommenden Woche vorhergesagt.
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