MAINZ. Nach jahrelangen Verhandlungen und kontroversen Debatten steht heute (16.30 Uhr) die Unterzeichnung der Verträge zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und vier islamischen Religionsgemeinschaften an. Bei den Verhandlungen ging es unter anderem um den Religionsunterricht sowie um den Umgang mit Begräbnisvorschriften, Seelsorge, religiöse Feiertage sowie die theologische Ausbildung an Hochschulen.
Die Gespräche hatten 2013 begonnen. Nach dem Putschversuch in der Türkei waren sie im Sommer 2016 einvernehmlich ausgesetzt worden. Danach gab es mehrere Gutachten, um die Unabhängigkeit der Landesverbände zu untersuchen. Im Sommer 2023 wurden die Gespräche wieder aufgenommen, die Einigung wurde am vergangenen Dienstag bekannt.
Mit dabei sein werden bei der Unterzeichnung im Stresemannsaal der Staatskanzlei in Mainz neben Ministerpräsident Alexander Schweitzer und Wissenschaftsminister Clemens Hoch (beide SPD) Vertreter der Islamischen Religionsgemeinschaft DITIB Rheinland-Pfalz (DITIB RLP), der Schura Rheinland-Pfalz Landesverband der Muslime, der Landesverband islamischer Kulturzentren Rheinland-Pfalz (LVIKZ) und von Ahmadiyya Muslim Jamaat. (Quelle: dpa)














„Die DİTİB leugnet den Völkermord an den Armeniern und rief im Vorfeld der Bundestagsabstimmung vom 2. Juni 2016 zur Völkermord-Resolution zusammen mit anderen türkischen Verbänden und Organisationen, darunter der Türkischen Gemeinde in Deutschland und der Union Europäisch-Türkischer Demokraten, zu Protesten auf. In einem gemeinsamen Schreiben an die Abgeordneten schlossen sich 557 türkische Migrantenverbände in Deutschland zusammen, darunter auch die DİTİB, um die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern im Bundestag zu verhindern.[25] Nach der Verabschiedung der Völkermord-Resolution durch den Bundestag sagte die DİTİB ein Ramadan-Fastenbrechen, welches in der Sehitlik-Moschee mit Bundestagspräsident Norbert Lammert stattfinden sollte, wegen Drohungen ab. Auch Aydan Özoğuz, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, wurde von der DİTİB von einem gemeinsamen Fastenbrechen im Rahmen des Ramadan ausgeladen, weil sie nicht gegen die Völkermord-Resolution des Bundestages gestimmt hatte.[26] Zudem erhalten DİTİB-Imame eine Sonderausbildung zum Zwecke der Leugnung des Genozids an den Armeniern.“
Ich könnte noch viel mehr aufzählen.
Herzlich willkommen im Sandschak RheinlandPfalz
Kamen solche Vorfälle auch zur Sprache?:
https://www.youtube.com/watch?v=GioLAWBdehY
Islam ist Frieden