TRIER. Bus- und Bahnfahren wird im Raum Trier teurer! Ab dem 1. Januar 2025 müssen die Fahrgäste des Verkehrsverbunds Region Trier (VRT) tiefer in die Tasche greifen. Auf der Sitzung am 24. September 2024 in der Stadthalle Saarburg wurde eine Preiserhöhung um 0,59 Prozent beschlossen.
Die Entscheidung fiel während der konstituierenden Sitzung des Zweckverbandes nach den Kommunalwahlen im Juni. Der Verbandsvorsteher, Landrat Stefan Metzdorf, begrüßte die neuen Mitglieder der Verbandsversammlung und betonte die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit: „Wir wollen wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des öffentlichen Nahverkehrs setzen.“
Barbara Schwarz, Geschäftsstellenleiterin des ZV VRT, unterstrich das Ziel, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Region nachhaltig, attraktiv und zukunftssicher zu gestalten. Sie betonte, wie wichtig es sei, Unterstützer vor Ort zu haben, um die Ziele umzusetzen.
Die Entscheidung für die Preiserhöhung basiert auf der Kostenentwicklung eines Modellunternehmens im VRT und einer Prognose der Verkaufszahlen für das nächste Jahr. Für die Bürger bedeutet dies: Bus- und Bahntickets werden teurer – Mehr zahlen für dieselbe Strecke!


















Heftig.. Die Preise für Gelegenheitsfahrer sind jetzt schon grenzwertig. Mit 3 Personen einfach mal so in die Stadt, um das Auto mal stehen zu lassen, wäre dann damit auch Geschichte. Schade.
Deutlich zu hoch und den Service lässt viel wünschen offen. Unfreundliche buss Fahrer und Fahrten ohne Fahrplan – Verspätungen oder zu früh…. Aber mehr Geld kassieren….. Nur im Trier… Und was sollen Rentner machen? Viele Rentner haben nicht zu hohe Rente und z. B zum Arzt oder Lebensmittel kaufen… Oft reicht es nicht.
Welche Weiterentwicklungen und welche Impulse? Buslinien fallen kommentarlos aus … Verspätungen sind völlig normal und aggressive Busfahrer runden das Gesamtbild der VRT ab.
Das Ganze findet jetzt schon zu unverhältnismäßigen Preisen statt … 5€ kostet eine einfache Fahrt nach Trier (12km).
Das war doch schon geplant, zu „Coronazeiten “ Ticket für 49 Euro, kurz drauf wurde schon vorgesorgt, das Ticket Richtung 69 Euro zu bewegen.
VRT / Stadtwerke Trier ist ein absolutes Monopol und die Preisgestaltung ist ein Witz. Da wird der ÖPNV unbezahlbar und die leute wundern sich, warum so viele mit dem Auto in die Stadt wollen.
Tipps an die Verantwortlichen: einfach mal ins „Ländchen“ schauen.
Ein Armutszeugnis für D, dass ein Land wie Luxemburg anstatt Gelaber von Unfähigen einen funktionierenden ÖPNV hinbekommen hat. Wieso sind die noch nicht pleite? Haben die keine Kosten? Wo ein Wille….., außer in Deutschland.
BI Parkgebühren-runter
Immer wieder wird uns von der BI „Parkgebühren-runter“ entgegengehalten, dass wir doch auf das Auto verzichten und stattdessen die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen sollen. Einmal ganz davon angesehen, dass nicht jeder Arbeitsplatz mit Bus oder Bahn erreichen werden kann oder nur zu unzumutbaren Kosten und Zeitaufwand, so sind solche Preiserhöhungen zusätzliche Argumente gegen den öffentlichen Nahverkehr.
Gleichzeitig wurde gemeldet, dass die Gebühren für das Anwohnerparken noch weiter steigen sollen: von 200 Euro auf 240 in 2025 und im Jahr danach auf 280 Euro. Alles wird immer teurer, nicht nur Bus und Bahn, auch die Parkgebühren, ganz zu schweigen von Lebensmitteln. Machen sich unsere Volksvertreter auch einmal Gedanken darüber, woher die Menschen das Geld nehmen sollen?
Bei den Gebühren für das Anwohnerparken handelt es sich um ein Gebühr, wie der Name schon sagt, was bedeutet, dass damit der Arbeitsaufwand beglichen werden soll, den dieser Verwaltungsakt erfordert. Eine Gebühr ist nicht gedacht für den Ausgleich von Defiziten im städtischen Haushalt. Wie kommt es dass eine Gebühr von einem Jahr auf das andere um über 600% steigt, im nächsten Jahr dann wieder um 20%. Bekommen die städtischen Angestellten nun auf einmal 600% mehr Geld und im nächsten Jahr noch einmal 20% mehr? Die Lohnerhöhungen der letzten Jahre bewegten sich vielmehr im einstelligen Bereich. Wieso also solche Sprünge bei einer Gebühr oder steht nicht doch im Hintergrund die Aufbesserung der Stadtkasse?
Und wieder einmal eine Entscheidung, zur alltäglichen finanziellen Belastung, für viele Bürger oder Familien.
Ich selber bin auch betroffen, da mein Sohn regelmäßig, den Bus zur Schule nutzt. Hiermit wurden innerhalb 2 Jahren, 2 mal die Preise erhöht. Wo soll das hinführen? Die Stadt soll Autofrei genutzt oder besucht werden, aber wie bei solchen Preisen. Ein Problem sehe ich im Monopol der SWT, welche in allen zuständigen Bereichen die Preise in die Höhe treibt.