Unfalltod von FCK-Zeugwart sitzt noch tief

Der plötzliche Tod von Zeugwart Peter Miethe ist beim 1. FC Kaiserslautern noch nicht überwunden. Nach der Beerdigung will der Zweitligist aber wieder ein Stück mehr zur Normalität übergehen.

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Trainer Markus Anfang: Kaiserslautern kehrt nach Unfall-Tod von Zeugwart Peter Miethe langsam zur Normalität zurück.Foto: Uwe Anspach/dpa

KAISERSLAUTERN. Nach dem tragischen Unfalltod von Zeugwart Peter Miethe vor zwei Wochen im Trainingslager in Südtirol trainiert Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern noch immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Ob sich daran in den kommenden Wochen etwas ändert, ist ungewiss. 

«Wir haben da noch nicht darüber gesprochen. Irgendwann müssen wir aber wieder ein Stück weit zur Normalität übergehen», sagte Coach Markus Anfang am Donnerstag im Rahmen des Medientages im Fritz-Walter-Stadion. «Piet wird in der kommenden Woche beerdigt und wir haben für uns gesagt, dass wir bis zu diesem Termin unter uns bleiben wollen.»

Kaiserslauterns verstorbener Zeugwart Peter Miethe. Foto: dpa

Er appellierte dabei an das Verständnis von Fans und Öffentlichkeit. «Ich hoffe, dass das in Ordnung für alle ist und dass es respektiert wird. Ich glaube, wenn das letzte Verabschieden hinter uns liegt, dann können wir auch wieder öffentlich trainieren», sagte der 50-Jährige.

Saisoneröffnung mit Spiel gegen 1860 München

Der 62 Jahre alte Miethe, der mehr als 20 Jahre für die Pfälzer tätig war, war bei einem Unfall im italienischen Mals ums Leben gekommen. Der FCK hatte daraufhin sein Trainingslager abgebrochen, ein Testspiel abgesagt und Übungseinheiten ausgesetzt.

An diesem Samstag (13.30 Uhr) absolvieren die Pfälzer ihr letztes Vorbereitungsspiel der Sommervorbereitung. Im Rahmen der offiziellen Saisoneröffnung ist Drittligist 1860 München zu Gast im Fritz-Walter-Stadion. Am 4. August (13.30 Uhr) startet der FCK bei Aufsteiger SSV Ulm in die neue Saison der 2. Bundesliga.

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