Blauzungen-Krankheit in RLP: Fälle in Bitburg-Prüm und in der Vulkaneifel

Sie wird durch Mücken übertragen und kann für Tiere gefährlich werden: Die Blauzungenkrankheit breitet sich in Rheinland-Pfalz aus. Es könnte noch schlimmer werden.

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Eine Infektion bei Schafen führt häufig zu schweren Verläufen - und kann tödlich enden. Foto: Peter Kneffel/dpa/Symbolbild

KOBLENZ. Mindestens sieben Schafe und ein Rind in Rheinland-Pfalz sind mit der Blauzungenkrankheit infiziert. Betroffen seien fünf Tierbestände in den Kreisen Ahrweiler, Bitburg-Prüm, Neuwied und Vulkaneifel, teilte das Landesuntersuchungsamt mit.

Es sei mit einer weiteren Ausbreitung der Seuche zu rechnen. Denn die feuchtwarme Witterung begünstige die Entwicklung der Gnitzen – das sind blutsaugende Stechmücken, die die Seuche übertragen.

«Für Menschen besteht keine Ansteckungsgefahr, Milch und Fleisch erkrankter Tiere können bedenkenlos verzehrt werden», schrieb das Amt. Symptome bei betroffenen Tieren seien etwa Fieber, Apathie, Fressunlust und Schwellungen des Kopfes, der Zunge und Lippen.

Beim derzeit grassierenden Typ zeigten Ziegen und Rinder meist nur milde Krankheitsanzeichen, hieß es. Bei Schafen gebe es hingegen häufig schwere Verläufe, die tödlich enden könnten. «Den einzigen wirksamen Schutz vor einem schweren Verlauf der Seuche bietet eine Impfung», schrieb das Landesuntersuchungsamt. (Quelle: dpa)

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