Dreyer erleichtert über Wahlausgang in Frankreich

Die Wahl zur französischen Nationalversammlung ging anders aus als erwartet. Malu Dreyer äußert sich erleichtert.

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Malu Dreyer freut sich über den Ausgang der Wahlen in Frankreich. Foto: Arne Dedert/dpa

MAINZ/TRIER. Die scheidende rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer ist erleichtert über den Ausgang der Parlamentswahl in Frankreich.

«Ich bin sehr froh, dass die Französinnen und Franzosen klar gegen den rechtsextremen Rassemblement National votiert haben», sagte die SPD-Politikerin kurz vor ihrem Rücktritt an diesem Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

«Ich hoffe nun auf die demokratischen Kräfte, dass sie konstruktiv daran mitwirken, um zu einer stabilen Regierung zu gelangen», sagte Dreyer. Mit Blick auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sei sie zuversichtlich, dass die gut etablierten Strukturen und persönlichen Verbindungen zum Wohle der Menschen in der Grenzregion weiter gut fortgesetzt werden könnten. Die gebürtige Pfälzerin lebt in Trier.

Das Linksbündnis hatte die Wahlen am Sonntag überraschend gewonnen. Das Regierungslager von Premierminister Gabriel Attal und Staatspräsident Emmanuel Macron verlor seine Mehrheit in der Nationalversammlung und wird wohl zweitstärkste Kraft vor den Rechtsnationalen von Marine Le Pen. Eine absolute Mehrheit erreicht keine der Gruppierungen, was eine Regierungsbildung schwierig macht.

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1 Kommentar

  1. Die Ministerpräsidentin benötigt wohl noch Nachhilfe in der Hufeisentheorie. Linke Antisemiten scheinen die Dame nicht zu stören – Deutschlandhasser, wie Herrn Melanchon natürlich erst recht nicht. Genießen Sie die Rente im Schammatdorf, Frau Jensen. Ein bischen Demut täte Ihnen gut – Fragen Sie die Menschen an der Ahr.

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