„Flächendeckend sinkende Preise“: Wohneigentum in RLP wird billiger – Mieten steigen

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Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

KÖLN. Wie der SWR berichtet, geht aus dem heute veröffentlichten Immobilien-Preisspiegel Rheinland-Pfalz des Immobilienverbands Deutschland, IVD West mit Sitz in Köln, hervor, dass Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in Rheinland-Pfalz in den vergangenen zwölf Monaten um bis zu zehn Prozent billiger geworden sind. Die Mieten sind hingegen leicht gestiegen.

Der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes, Andreas Schnellting, sagte dem Sender, man habe „in den letzten zwölf Monaten in Rheinland-Pfalz flächendeckend sinkende Preise für selbstgenutztes Wohneigentum festgestellt“. „Hohe Bauzinsen, die Diskussion um das Gebäudeenergiegesetz und geopolitische Unwägbarkeiten“ hätten zu einer Verunsicherung geführt, derentwegen viele Menschen den Schritt ins Eigentum nicht vollzogen hätten, so Schnellting.

Die Preise für Einfamilienhäuser sanken im landesweiten Schnitt um drei bis acht Prozent, sowohl in urbanen Zentren wie auf dem Land. Bei den Eigentumswohnungen sei das Bild weniger eindeutig: Bestands-Wohnungen hätten sich im Durchschnitt leicht verbilligt, Neubau-Eigentumswohnungen seien hingehen teurer geworden. Bei den Einfamilienhäusern reiche die Spannbreite von 570.000 Euro durchschnittlich in Mainz bis zu 160.000 Euro in Kusel.

Die Zurückhaltung beim Hauskauf belastet weiter den Mietmarkt: So verteuerten sich die Bestandsmieten in Trier, Kaiserslautern und Alzey im letzten Jahr um mehr als fünf Prozent. Um den stockenden Neubau in Gang zu bringen, fordert der Verband daher von der Politik Initiativen zur Anpassung der Baustandards, die Absenkung der Grunderwerbsteuer und Förderprogramme für den Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums. (Quelle: SWR)

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