TRIER. In Trier-Süd ist eine neue Flüchtlingsunterkunft entstanden. Auf einem Grundstück in der Saarbrücker Straße stehen seit mehreren Wochen einige Wohncontainer. Die Container, die sich auf einem Eckgrundstück an der Friedrich-Wilhelm-Straße befinden, sind mit Ver- und Entsorgungsleitungen versehen.
Auf eine Anfrage des Volksfreunds hin bestätigte das Trierer Dezernat Soziales, Bildung, Jugend und Integration, dass ein privater Bauherr sieben Wohn- und zwei Sanitärcontainer für Asylbewerber erreichtet habe: „Die Stadt hat die Container angemietet, um für eine möglicherweise wieder ansteigende Zahl von Flüchtlingszuweisungen mehr Spielraum zu bekommen“, zitierte das Blatt die Antwort der Behörde.
Die Verwaltung habe bisher keinen Grund dafür gesehen, die Anwohner über die geplante Unterbringung zu informieren. Wann eine Belegung erfolgt, sei noch unklar. Sollten die Container aber belegt werden, werde man die Anwohner informieren. Bei der Auswahl der Bewohnerinnen oder Bewohner solle darauf geachtet werden, „dass ein gutnachbarschaftliches Verhältnis gewährleistet bleibt.“ Gedacht sei etwa an Mütter mit Kindern, für die eine Unterbringung in Sammelunterkünften schwierig sei.
An der Informationspolitik der Stadt üben nun die Freien Wähler Trier Kritik. Die gegenwärtig nicht im Stadtrat vertretene Partei habe die Berichterstattung „mit großer Sorge“ zur Kenntnis genommen, so die Freien Wähler in einer Pressemitteilung. Man unterstütze „die Bemühungen der Stadtverwaltung, angemessene Unterkünfte für die gestiegenen Flüchtlingszahlen bereitzustellen“, kritisiere jedoch „scharf die desaströse Informations- und Kommunikationspolitik der zuständigen Behörden.“
Durch die Kommunikation des Amtes für Soziales und Wohnen unter der Leitung von Bürgermeisterin Elvira Garbes (Grüne) entstehe „der Eindruck, dass hinter verschlossenen Türen Fakten geschaffen werden, und Bürger absichtlich außen vorgelassen werden.“ Der Kreisvorsitzende der Freien Wähler Trier, Daniel Klingelmeier, kritisiert es als „mehr als befremdlich, dass die Stadtverwaltung erst auf Nachfrage der lokalen Presse einräumt, die Anwohner informieren zu wollen.“
Die bevorzugte Unterbringung von Müttern mit Kindern in der neuen Unterkunft sei ebenfalls zu begrüßen. Man werde aber darauf achten, „dass diese Zusagen auch eingehalten werden und die Unterbringung in diesen Containern tatsächlich nur temporär und für einen überschaubaren Zeitraum erfolgt“, so Klingelmeier weiter. Die Stadtverwaltung solle im Sinne von Transparenz und Bürgerbeteiligung umgehend einen offenen Dialog mit den Bürgern initiieren. (Quellen: Trierischer Volksfreund, Freie Wähler Trier)

















Tja, da weiss man doch gleich, wenn man am Sonntag wählen soll…..
Man kann gar nicht genug fressen, wie man kotzen mag. Alle gruenen Dezernenten in Trier gehoeren abgewaehlt.
Aber doch nicht die Freien Wähler??? Die werden am Ende alles durchwinken, so wie sie es im Landtag auch machen. Wirkliche Opposition ist von denen nicht zu erwarten.
Natürlich kommen nur Mütter mit Kindern…, natürlich kamen seit 2014 überwiegend Familien und dringend benötigte „Fachkräfte“…, natürlich wird der Bürger nicht verar….
die Omas gegen rächts warten schon auf eine sinnvolle Aufgabe. Sie werden sich der Kinder annehmen.