Trier:Modellprojekt soll Grün- und Spielflächenkonzept für die Innenstadt Trier erarbeiten – Ideen gesucht

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Einzelne Spielpunkte gibt es bereits in der Innenstadt - jetzt sind weitere Ideen gefragt. Foto: Stadt Trier

TRIER. Im Rahmen des Modellprojekts „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren – Lebens(t)raum Innenstadt Trier“ wird in den kommenden Monaten ein Grün- und Spielflächenkonzept für die Innenstadt Trier erarbeitet. Unter dem Motto „spielbausteine.trier“ entwickelt ein Stadtplaner-Büro Ideen und konkrete Umsetzungsvorschläge für alte und neue Räume zum Spielen für Kinder und Jugendliche in der Innenstadt. Hierzu sind auch die Ideen der Kinder gefragt.

Erster Baustein dieses Prozesses ist ein Projektbüro, das von Mittwoch, 17., bis Freitag, 19. Januar in der Hosenstraße 19-20 seine Türen für alle öffnet, die sich für die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen interessieren – und natürlich für die Kinder und Jugendlichen selbst. Dabei wechseln sich offene Bürotüren für alle mit konkreten Workshop- und Gesprächsangeboten für sämtliche Akteurs- und Altersgruppen ab. Es gilt das Prinzip der offenen Tür – alle Veranstaltungen sind grundsätzlich für alle Interessierten zugänglich. Federführend ist hier das Büro planschmiede hansert + partner mbb architekten und stadtplaner aus Baden-Württemberg.

Am Mittwoch, 17. Januar, öffnet das Projektbüro seine Türen von 10 bis 12 Uhr mit einem offenen Angebot für alle Interessierten. Zur Eröffnung schaut auch der für die Innenstadt zuständige Dezernent Ralf Britten vorbei. Am Nachmittag zwischen 14 und 17 Uhr sind vor allem Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Klasse 7 angesprochen – kleine Beteiligungsimpulse sollen dabei helfen, gemeinsam die Innenstadt neu zu entdecken und kreativ Ideen zu entwickeln. Um 17 Uhr präsentiert eine Kinderprojektgruppe ihre Vorschläge für die Gestaltung des Alleenrings zwischen Porta Nigra und Bahnhof, bevor dann ab 18 Uhr unter dem Motto „perspektiv.wechsel“ ein Werkstattgespräch für die politischen Akteure der Stadt Trier stattfindet. Hier sind die Entscheidungsträger und Verwaltungsmitarbeiterinnen eingeladen, ihren eigenen Blickwinkel auf die Innenstadt von Trier zu schärfen, eigene Sichtweise zu hinterfragen und neue Perspektiven zu entdecken.

Der Donnerstag steht ganz im Zeichen der Innenstadt-Experten. Zwischen 10 und 12 sowie zwischen 18 und 20 Uhr haben alle professionellen Akteure der Innenstadt die Möglichkeit zum Austausch und zur kreativen Annäherung an das Thema Innenstadt. Ab 14 Uhr stehen die Bürotüren für alle offen, ab 16 Uhr findet ein Workshop für das Jugendparlament statt. Am Freitagvormittag sind die Kleinen im Projektbüro zu Gast: mit altersgerechten und spielerischen Angeboten sind alle Kita-Kinder der Innenstadt eingeladen, ihre Ideen einzubringen.

Den Schlusspunkt des ersten Projektbüros setzt am Freitag zwischen 14 und 18 Uhr ein offenes Angebot für alle Interessierten und alle Altersklassen: ein bunter Nachmittag mit Spiel- und Bastelangeboten drinnen und draußen, vielen Beteiligungsmöglichkeiten und einem ersten Überblick über Ergebnisse des Projektbüros.

Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, auf spielerische Art und Weise ihre Innenstadt neu zu entdecken und konkrete Pläne für zukünftige Spielräume zu schmieden. Die interessierten Erwachsenen sind eingeladen, ihre Expertise und ihren Blickwinkel einzubringen und bewusst einmal die Perspektive von Kindern und Jugendlichen in der Innenstadt einzunehmen und so die eine oder andere neue Erkenntnis zu gewinnen.

Außerdem sollen möglichst viele verschiedene Blickwinkel auf die Innenstadt als öffentlicher Raum für Kinder und Jugendliche gesammelt werden, um wichtige Erkenntnisse für die weitere Bearbeitung zu generieren.

Nach einer Arbeitsphase im Februar ist im März ein zweites Projektbüro geplant, bei dem dann an ganz konkreten Fragestellungen für die Vertiefungsbereiche des Konzepts gemeinsam weitergearbeitet wird. Katrin Hansert, Stadtplanerin und Architektin, und Dennis Beiser, Stadtplaner, freuen sich auf viele neugierige und kreative Gäste im Projektbüro – auf vielfältige und auch konträre Sichtweisen, auf neue Blickwinkel und den Austausch in lebendiger Werkstattatmosphäre.

(Quelle: Stadt Trier)

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