Dritter Streiktag der Lokführer-Gewerkschaft: Beeinträchtigungen bis Freitagabend

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„Zug fällt aus“ steht auf einer Anzeige am Hauptbahnhof. Foto: Hannes P. Albert/dpa

FRANKFURT a. M. Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL geht an diesem Freitag in den dritten und vorerst letzten Tag. Noch bis 18.00 Uhr will die Gewerkschaft den Zugverkehr der Deutschen Bahn bestreiken. Nach Angaben der Bahn kann es aber bis zum Ende des Tages zu Beeinträchtigungen im Fern-, Regional- und S-Bahnverkehr kommen.

Erst mit Betriebsstart am Samstagmorgen soll der Zugverkehr laut einer Bahnsprecherin wieder laufen wie gewohnt. Teils können im Nah- und S-Bahnverkehr bereits unmittelbar nach Streikende wieder mehr Züge fahren, hieß es.

Züge von Bahnunternehmen wie von Vias oder der Hessischen Landesbahn sind nicht direkt vom Streik betroffen. Legen allerdings Fahrdienstleiter in Stellwerken ihre Arbeit nieder, können auch die Züge anderer Unternehmen dort nicht fahren.

Die GDL hatte den Streik im Personenverkehr am Mittwochmorgen begonnen, im Güterverkehr wird seit Dienstagabend gestreikt. Die Gewerkschaft will mit dem Arbeitskampf den Druck auf die Bahn erhöhen, um im Tarifkonflikt mit dem Konzern eine Arbeitszeitreduzierung für Schichtarbeiter bei vollem Lohnausgleich zu erreichen. Die Bahn lehnt das bisher strikt ab.

Ob der Streik den Tarifkonflikt voranbringen wird, ist bisher offen. Termine für neue Verhandlungen gab es zunächst nicht. GDL-Chef Claus Weselsky hat bereits angekündigt, dass er schnell zum nächsten Streik aufrufen werde, sollte die Bahn kein neues Tarifangebot vorlegen. (Quelle: dpa)

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