Rekord-Institut erkennt saarländischen Puzzle-Weltrekord an

Ob Feiertag oder Wochenende: Hans-Josef Schaadt hat an einem Puzzle gearbeitet. Aber nicht an irgendeinem, sondern an einem Riesenbild. Ziel des Saarländers war ein Weltrekord. Nun erhielt er Antwort.

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Hans-Josef Schaadt beim Rekordversuch im Puzzeln in der ehemaligen Dorfkneipe «Das Brunnenstübchen». Foto: Laszlo Pinter/dpa

FREISEN-OBERKIRCHEN/ST. WENDEL. In 99 Tagen hat der Saarländer Hans-Josef Schaadt ein Puzzle mit 54.000 Teilen zusammengefügt – nun hat das Rekord-Institut für Deutschland (RID) die Bestmarke offiziell anerkannt.

Man habe die Unterlagen geprüft und bestätige jetzt, dass der 62-Jährige den Weltrekord für das «schnellste Zusammensetzen eines 54.000-Teile-Puzzles (Einzelperson)» erzielt habe, teilte das RID in Hamburg am Donnerstag mit. Die Bestmarke sei in das Register aufgenommen worden und werde demnächst auf der Homepage präsentiert.

«Die Urkunde erhält einen Ehrenplatz im Wohnzimmer», sagte Schaadt der Deutschen Presse-Agentur. «Auch meine Tochter und mein Sohn bekommen eine – ich habe mehrere bestellt.» Der frühere Bergmann hatte die letzten Teile am Sonntag in der Festhalle von Oberkirchen eingefügt. «Der Tag hat meine Vorstellungen übertroffen», sagte er.

Der frühere Rekord lag bei 137 Tagen. Schaadt baute seit dem 1. Oktober 2023 an dem 2,04 mal 8,64 Meter großen Bild, das unter anderem mehr als 55 klassische Gemälde wie die weltberühmte «Mona Lisa» von Leonardo da Vinci zeigt. Das rund 30 Kilogramm schwere Puzzle bewahrt er auf mehrere Platten geklebt in drei Koffern auf. «Wenn jemand das Puzzle für einige Wochen in einem Rathaus oder in einer Schule sehen möchte, mache ich das gerne», sagte Schaadt.

Das RID mit Sitz in Hamburg sammelt und prüft Höchstleistungen aus dem deutschen Sprachraum, erkennt Weltrekorde an und zertifiziert diese offiziell mit der Überreichung von Rekord-Urkunden.

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