Psychische Ausnahmesituation: 45-Jähriger bedroht Jugendliche mit Messer

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Foto: dpa/Symbolbild

SAARBRÜCKEN. Am Morgen des 8. Januar 2023, gegen 8.30 Uhr, kam es zu einem polizeilichen Einsatz in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle am Saarbrücker Hauptbahnhof. Ein Zeuge meldete über Notruf, dass ein Mann mit einem Messer in der Hand herumbrüllen würde.

Die eingesetzten Beamten der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt konnten den beschriebenen Mann, 45 Jahre alt, in Saarbrücken wohnhaft, widerstandslos festnehmen. Zuvor wurde der Störer von den Beamten auf dem Bahnhofsvorplatz angesprochen. Dabei wurde ein Distanz-Elektro-Impuls-Gerät zur Sicherung vorgehalten, aber nicht eingesetzt. Bei dem Messer handelte es sich um ein Küchenmesser, welches sichergestellt wurde. Es stellte sich heraus, dass der o. g. Tatverdächtige vor seiner Festnahme zunächst einen 12-Jährigen und einen 14-Jährigen mit dem Messer bedrohte.

Anschließend sprach er Drohungen und Beleidigungen in Richtung weiterer Passanten im Bereich des Bahnhofsvorplatzes aus. Der Tatverdächtige stand unter der Beeinflussung von Alkohol und befand sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation. Er musste im Nachgang zu der Ingewahrsamnahme durch die Polizeikräfte in einem psychiatrischen Krankenhaus behandelt werden.

Sollten weitere Personen, die sich bislang nicht bei der Polizei gemeldet haben, in der o. g. beschriebenen Sache bedroht oder beleidigt oder in anderer Weise geschädigt worden sein, wird um Hinweis an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter der Telefonnummer 0681/9321-233 oder an eine andere Polizeidienststelle gebeten. Die entsprechenden Strafverfahren wurden eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. (Quelle: Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt)

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