Trier: Strengere Zufahrtsregeln für die Fußgängerzone – “Bereich rein für Fußgänger”

5
Matthias Swoboda (StadtRaum Trier) erläutert Staatssekretärin Simone Schneider, dem Trierer Innenstadtdezernenten Ralf Britten, Thomas Wimmer, Leiter der Polizeidirektion Trier, und Christian Fuchs, Leiter Ordnungsamt Trier (v. l.), die Funktionsweise der versenkbaren Hochsicherheitspoller am Domfreihof bei einem Termin im Dezember 2022. Foto: Presseamt Trier

TRIER. Wie von lokalo.de berichtet, wird die Trierer Neustraße aufgrund eines Beschlusses des Stadtrates vom Jahre 2021 zum 1. März 2024 komplett Fußgängerzone und somit autofrei. Im Zuge der Umsetzung des urbanen Sicherheitskonzepts der Stadt Trier mit Installierung von Hochsicherheitspollern werden zudem die Zufahrtsregeln für die Fußgängerzone verschärft, wie die Volksfreund berichtet.

Nachdem sich die Umsetzung des Poller-Konzepts, das die Innenstadt in zehn separat absperrbare Zonen unterteilen soll, verzögert hat, weil der Software-Lieferant für die digitale Steuerung der Roller abgesprungen ist, konnte jetzt ein Ersatz gefunden werden. Damit wird es möglich, die an der Liebfrauenkirche bereits installierten Poller digital zu aktivieren.

Die Aktivierung erfolgt über das Fahrzeugkennzeichen sowie eine spezielle Vignette auf der Windschutzscheibe, die ausgelesen werden soll. Die Details will die Stadt Zufahrtsberechtigten – Anwohnern, Inhabern von Stellplätzen, Gewerbetreibenden, Taxifahrern – sowie der Öffentlichkeit im Januar mitteilen.

Die Lieferzeiten werden enger beschränkt, konkret auf den Zeitraum von 6 bis 11 Uhr. Die bisherige Regelung für den werde entfallen, Ausnahmen sollen aber weiterhin möglich sein. Abend entfällt. Ferner werden alle Plätze innerhalb der Fußgängerzone als einheitliche Lieferverkehrszone ausgewiesen, die gegenwärtigen Ausnahmen, z.B. am Stockplatz, fallen ebenfalls weg. Die Fußgängerzone sei „ein Bereich rein für Fußgänger„, heißt es aus dem Rathaus. (Quelle: Trierischer Volksfreund)

Vorheriger ArtikelKinos haben sich nach Pandemie deutlich erholt – aber noch immer unter Vor-Corona-Niveau
Nächster Artikel++ Wetter in der Region: Regen und Wind in den kommenden Tagen ++

5 Kommentare

  1. Was benötigen wir noch eine Fußgängerzone ? Nach entäuschten Besuchen in der Stadt habe ich 80% meiner Weihnachtseinkäufe im Internet getätigt . Dazu werden sich die Parkgebühren ab nächstes Jahr auch so deutlich erhöhen dass ich sehr wahrscheinlich die „CITY “ meiden werde.
    Falls die Hochsicherheitspoller jedoch Anschläge verhindern sollen schlage ich vor liebr mal die die Grenzen zu sichern .

    • Kein Problem, keine Geschäfte, keine Arbeitsplätze. Oder wie soll das funktionieren? Ich für mein Teil empfinde es wichtig aus meinem Alltagstrott herauszukommen, persönliche Gespräche führen zu können. Das menschliche Miteinander ist sehr wichtig. Spätestens wenn du nur noch mit deinen Geräten sprichst, wirst du es merken.

      • Können Sie sich vorstellen, dass es immer mehr Menschen gibt, die körperlich lange Wege zu den Innenstadtgeschäften nicht mehr bewältigen können? Immer mehr Alte, immer mehr Behinderte. Sie können die langen Wege zu den Innenstadtgeschäften nicht mehr bewältigen. Wir suchen uns Geschäfte mit Parkplätzen direkt vor der Tür, oder bestellen über Internet, und wir werden immer mehr. Es wird noch lustig, wir Alten werden zur Last.

  2. Die sogenannte Einkaufszone ist fertig und hat nichts zu bieten. Und dafür soll man noch überzogene Parkgebühren bezahlen? Die sollen froh sein, wenn überhaupt noch jemand hier her kommt.

  3. Ja unsere Innenstädte sind leer…was waren daß noch schöne Zeiten als man fußläufig in diese ging. Meiner Meinung nach liegt daß aussterben der Geschäfte nicht an unserer Infrastruktur oder an den Preisen von Parkhäuser sondern an der Bequemlichkeit der Menschen.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.