++ Mosel, Lahn, Rhein und Sieg: Dauerregen – Hohe Pegelstände sollen weiter steigen ++

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Das Hochwasser im Februar 2021 an Zurlauben (Trier); Foto: Lokalo.de

MAINZ. Nach einer vorübergehenden leichten Entspannung dürften die Wasserstände in den Flüssen und Bächen in Rheinland-Pfalz angesichts weiterer Regenfälle wieder deutlich steigen. Die Hochwasservorhersagezentrale des Bundeslandes verwies an Heiligabend auf die weiter geltende Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor Dauerregen.

Am Pegel Maxau am Oberrhein rechnete die Hochwasservorhersagezentrale Rhein im Laufe des Sonntages mit einem Höchststand um 760 Zentimeter. In Mainz werde voraussichtlich erst am Dienstag der Höchststand oberhalb eines zweijährlichen Hochwassers um 600 Zentimeter erreicht. Bis zum Jahreswechsel dürften dann die Wasserstände am Oberrhein fallen, hieß es. Im Bereich des Pegels Maxau ist der Rhein für die Schifffahrt gesperrt. Bei Speyer, Worms und Mainz müssen Schiffe langsam und in der Mitte des Rheins fahren.

Am Mittelrhein steigen die Wasserstände den Angaben zufolge aufgrund der Hochwasserwellen aus Mosel und Oberrhein weiter an. Demnach würden die Höchststände an den Pegeln Kaub und Koblenz voraussichtlich am Dienstag um 650 Zentimeter erreicht.

An der Sieg und ihren Nebenflüssen sind die Wasserstände den Angaben zufolge zwar leicht gefallen, befinden sich jedoch noch immer auf hohem Niveau. In dem gesamten Gebiet warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Dauerregen. Erst ab Mitte der Woche könnten die Wasserstände wieder fallen.

Auch an der Lahn seien die Wasserstände stark angestiegen. Bis Montag könnten die Pegelstände in Diez und Kalkofen abermals leicht ansteigen und sich bei einem Höchststand von 510 Zentimeter in Diez beziehungsweise 620 Zentimeter in Kalkofen einpendeln. Anschließend sei mit fallenden Wasserständen zu rechnen.

An der Mosel am Pegel Trier wurde mit einem Überschreiten der Meldehöhe von 600 Zentimeter noch im Laufe von Heiligabend gerechnet – und bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag könnten die Wasserstände noch weiter ansteigen.

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