Rehlinger: Reformen der katholischen Kirche gehen zu langsam

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Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger zeigt den Daumen nach oben. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

SAARBRÜCKEN. Die Reformen der katholischen Kirche Deutschlands kommen nach Ansicht der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) zu langsam voran. «Dass die Kirche den Weg der Öffnung weiter betreiben muss, ist nach meiner Einschätzung vollkommen klar», sagte Rehlinger der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken.

«Aber ich wünsche mir, dass die Kirche diesen Weg schneller, umfassender und tiefgreifender geht als sie es gerade erkennen lässt.» Es gebe erkennbare Schritte nach vorne, wie jüngst die Erklärung von Papst Franziskus zum Segen für gleichgeschlechtliche Paare. «Das ist ein gutes Signal.» Aber insgesamt seien «diese Geschwindigkeit, diese Trippelschritte und Stellen, die noch nicht bearbeitet worden sind – neben all den Missbrauchsdebatten – eine zu große Baustelle für die Kirche, um durchstarten zu können», sagte Rehlinger.

Bei notwendigen Veränderungen gehe es zum Beispiel um die Frage der Rolle der Frau in der Kirche. Unabhängig «von diesen großen Debatten» gebe es aber weiter «ein tolles Engagement» vor Ort. «Ich bin immer wieder begeistert davon, was dort vor Ort geleistet wird.» (Quelle: dpa)

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