Naturpark Saar-Hunsrück: Nachhaltig Weihnachten feiern mit heimischen Bäumen

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Fichtenzweig mit Zapfen, natürlicher Schmuck. Foto: VDN-Fotoportal/Herbert Esser

HERMESKEIL. Fürs Weihnachtsfest ist gerade eine einheimische Fichte, Kiefer, Weißtanne etc. aus Durchforstungsmaßnahmen umweltfreundlich, da diese Bäume sowieso gefällt werden müssen und nicht gegen Schädlinge etc. behandelt worden sind.

Wenn ein Topfbaum ausgewählt wird, dann sollte der Baum bereits im Topf großgezogen worden sein, sodass der Baum nach Weihnachten auch in diesem weiterwachsen kann. Wo kein Platz für einen Weihnachtsbaum vorhanden ist, kann ein umweltfreundlicher Weihnachtsbaumersatz, z. B.  aus Holzresten, Ästen, Blättern, Strohsternen etc. selbst gebastelt werden und mit Keksen, Kerzen oder energiesparenden LED-Lichterketten dekoriert werden.

Hierbei ist auf die Nutzung von Zeitschaltuhren zu achten, die auch eine klimafreundlichere, leuchtende Dekovariante an Fenster und Balkon gewährleisten. 
Wer auf die energieintensiv produzierte Geschenkfolie verzichtet und Geschenkpapier auch wiederverwertet oder Stoffe und Tücher verwendet, leistet auch einen Beitrag fürs Klima.

Ein Silvester mit limitiertem oder sogar ohne Feuerwerk schont Natur und Klima, da Luftschadstoffe, Feinstaubbelastung und enorme Abfallmengen reduziert werden. Vor allem an Silvester werden die guten Vorsätze für das „Neue Jahr“ geschmiedet. Eine Ernährung mit saisonalen, hochwertigen und regionalen Produkten der Regionalinitiativen wie Ebbes von Hei!, Bestes aus dem Sankt Wendeler Land, Birkenfelder Originale oder der Viezstraße sowie ein gezielter Einkauf von benötigten Nahrungsmitteln, so dass keine Nahrung weggeworfen werden muss, leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Denn auf diese Weise können Emissionen, die durch Produktion, Transport, etc. verursacht werden, minimiert werden.

Weitere Informationen zum Naturpark unter www.naturpark.org. (Quelle: Naturpark Saar-Hunsrück e. V)

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