Neuer GDL-Streik: Erhebliche Einschränkungen für Bahnreisende in Rheinland-Pfalz

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Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild

FRANKFURT a. M. Bahnreisende und Pendler müssen sich wegen des neuerlichen Warnstreiks der Lokführergewerkschaft GDL auch in Hessen und Rheinland-Pfalz auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Betroffen von den Arbeitsniederlegungen seien von Donnerstagabend an auch Regionalzüge und S-Bahnen, gab der Rhein-Main-Verkehrsverbund bekannt.

Die GDL hatte ihre Mitglieder zu dem Warnstreik ab 22.00 Uhr im Personenverkehr aufgerufen, bereits ab 18.00 Uhr sollte er im Güterverkehr beginnen. Voraussichtlich an diesem Freitagabend um 22.00 Uhr werde der Warnstreik beendet sein, hieß es.

Nach Angaben der Deutschen Bahn werden Beeinträchtigungen schon vor Beginn des Warnstreiks erwartet, ebenso danach. Während des Ausstands gilt ein Notfahrplan mit stark reduziertem Angebot. Reisenden räumte die Bahn die Möglichkeit ein, ihre für Donnerstag oder Freitag geplanten Reisen zu verschieben und ihre Fahrkarte zu einem anderen Zeitpunkt zu nutzen. Die Zugbindung sei aufgehoben, hatte die Bahn mitgeteilt. Reservierungen könnten kostenfrei storniert werden.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will mit der Aktion den Druck in der laufenden Tarifrunde erhöhen. Sie will so unter anderem der Forderung nach einer Arbeitszeitsenkung für Schichtarbeiter Nachdruck verleihen. (Quelle: dpa)

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1 Kommentar

  1. Ja Prima, so macht das 49 Euro Ticket ja richtig Sinn…und die Verbindung Trier-Perl (Regionalbahn Linie 82) ist mangels Besatzung auch erst mal ausgesetzt ab 10 Dezember bis 1 Januar.
    Es war einer der grössten Fehler des deutschen Staates, die Bahn zu privatisieren.
    So wird das nix mit der Verkehrswende – unglaublich, man kann nur noch den Kopf schütteln…

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