TRIER. Bei der Versorgung kardiologischer Patienten arbeitet das Herzzentrum des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier bereits seit längerem mit dem Krankenhaus Maria Hilf in Daun zusammen. Nun haben beide Krankenhäuser einen Kooperationsvertrag zur Ausweitung dieser Zusammenarbeit unterzeichnet, der am 1. November in Kraft getreten ist.
Im überregionalen Herzzentrum Trier werden Patientinnen und Patienten mit sämtlichen kardiovaskulären Erkrankungen behandelt. Es versteht sich als Anlaufstelle und Referenzzentrum für alle Therapieformen von Herzerkrankungen in der Region und als Kooperationspartner der örtlichen Krankenhäuser, die wohnortnah einen Großteil der kardiologischen Versorgung abbilden. Aufgrund der bestehenden Infrastruktur mit einer institutionalisierten Herzchirurgie, einer großen Rhythmologie und Kardiologie, stellt das Herzzentrum des Brüderkrankenhauses spezielle Diagnostik- und Therapieverfahren zur Verfügung, die andernorts nicht vorgehalten werden können.
„Die Ausweitung der Zusammenarbeit soll die Qualität der Versorgung von Herzpatienten in der Region weiter erhöhen“, sagt Christian Weiskopf, Regionalleiter der BBT-Gruppe für die Region Trier. Dazu sollen gemeinsam zwischen den Premiumpartnern medizinische Behandlungskonzepte erarbeitet und zum Wohle der Patienten umgesetzt werden. Auch die digitale Anbindung der Kooperationspartner untereinander und regionale Netzwerkstrukturen sollen ausgebaut werden.
„Durch den Ausbau der Kooperation soll darüber hinaus eine Zusammenarbeit auf der Ebene der ärztlichen und pflegerischen Ausbildung erfolgen“, ergänzt Oliver Zimmer, Geschäftsführer des Krankenhauses Maria-Hilf Daun. Auch im Bereich der Fort- und Weiterbildung sei eine enge Zusammenarbeit angedacht.
Ärztliche Ansprechpartner der Kooperation sind auf Seiten des Krankenhauses Maria Hilf in Daun Dr. med. Saif Almaghrabi, Sektionsleiter Kardiologie/HKL und Innere Medizin sowie auf Seiten des Herzzentrums Trier Prof. Dr. med. Nikos Werner, Chefarzt Kardiologie und Leiter des Herzzentrums, Priv.-Doz. Dr. med. Frederik Voss, Chefarzt Rhythmologie und Prof. Dr. med. Assad Haneya, Chefarzt Herzchirurgie.















