Kino-Zahlen in Rheinland-Pfalz und Saarland deutlich unter Vor-Corona-Zeiten

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Blick auf den geschlossenen Vorhang vor der Leinwand. Foto: Hannes P. Albert/dpa

NASTÄTTEN/SAARBRÜCKEN. Die Kino-Branche in Rheinland-Pfalz und im Saarland blickt mit Skepsis in die Zukunft. Zwar sorgen Blockbuster wie «Barbie» und «Oppenheimer» derzeit für volle Säle, dennoch können nicht die Besucherzahlen wie vor der Pandemie verzeichnet werden.

«Im Moment liegen wir bei den Umsätzen noch 25 bis 30 Prozent unter den Werten von 2019. Und das wird auch am Jahresende so bleiben», sagte Ralf Holl, Betreiber des Kino-Centers Nastätten im Rhein-Lahn-Kreis und Mitglied im Hauptausschuss Hauptverband Deutscher Filmtheater.

Gleichwohl sind die Halbjahreszahlen 2023 im Vergleich zum Ticketverkauf im Vorjahr deutlich gestiegen: laut Filmförderungsanstalt (FFA) in Rheinland-Pfalz um 32,7 Prozent. Das Saarland verzeichnete ein Plus von 29,7 Prozent, ist damit aber Schlusslicht im Ländervergleich. Der durchschnittliche Zuwachs lag nach Angaben der FFA bei 36,2 Prozent.

Die saarländische Kinobotschafterin des Hauptverbands Deutscher Filmtheater, Claudia Ziegler, hofft nach einem guten Start weiterhin auf ein erfolgreiches Kinojahr: «Klar für uns ist: Die Menschen haben Lust auf Kino!Kino-Zahlen unter Vor-Corona-Zeiten Stimmen die Filme, kommen auch die Besucher», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. «Herausfordernd» seien jedoch die gestiegenen Kosten. Umso mehr hoffen die Betreiber auch in Zukunft auf eine finanzielle Förderung durch die Länder. (Quelle: dpa)

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