Runder Tisch: RLP-Minister lädt nach Klinik-Insolvenzen zu Treffen

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Ein Pfeil weist den Weg zur Notaufnahme eines Krankenhauses. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

MAINZ. Nach der Insolvenz der DRK-Trägergesellschaft mehrerer Kliniken in Rheinland-Pfalz lädt Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) zu einem Treffen nach Mainz.

Bei dem runden Tisch am kommenden Mittwoch (16. August) seien Vertreter der DRK gemeinnützige Krankenhausgesellschaft mbH Rheinland-Pfalz, aus der Kommunalpolitik, von der Krankenhausgesellschaft, der Landesregierung sowie Arbeitnehmervertreter dabei, teilte das Ministerium am Freitag mit. Es gehe darum, gemeinsam ein zukunftsfähiges Konzept für die Neuausrichtung und Sanierung der betroffenen Kliniken zu entwickeln. Oberste Priorität habe die Sicherung der ambulanten und stationären Versorgung.

Die DRK-Gesellschaft mit Kliniken in Altenkirchen, Alzey, Hachenburg, Kirchen (Sieg) und Neuwied hatte am Dienstag bekanntgegeben, einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung zu stellen. Der Betrieb der Kliniken soll aber zunächst normal weitergehen. Daraufhin hatte unter anderem die Krankenhausgesellschaft das Land zum Handeln aufgefordert.

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4 Kommentare

  1. Das deutsche Gesundheitssystem steht vor dem endgültigen Kollaps – Unzählige Petitionen kann man auf verschiedenen Plattformen finden, die auf Missstände in unterschiedlichen Bereichen hinweisen.

    Aktuell traue ich keiner der im deutschen Bundestag vertretenen Parteien zu die Probleme lösen zu können, die sich in den vergangenen Jahrzehnten aufgetürmt haben.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_deutschen_Gesundheitsminister

    Lobbyismus – Vetternwirtschaft – ein desolater, weder rhetorisch noch fachlich geeigneter Bundeskrankheitsminister (KL) usw. usw.
    Macht euch mal den Spaß und verbringt einmal 10 Minuten auf der Facebookseite eines
    Ministers Karl Lauterbach ! Jeder Normalsterbliche würde sich in Grund und Boden schämen
    mit so einem Account in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden

    64 Milliarden Euro Etat werden nicht seriös verwaltet https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw22-de-gesundheit-896314

    Da ich kein passendes Formular im Internet gefunden kann ich leider beim Bundespräsidenten, Herrn Steinmeier, keinen Insolvenzantrag für das BMG stellen. Als Insolvenzverwalter würde ich 20 pensionierte Dax-Vorstände (m/w) einsetzen die sich ein Netzwerk aufbauen und an wirklichen Problemlösungen arbeiten. Idealerweise sollten diese keiner Partei angehören, über ein soziales Gewissen verfügen und nicht der Pharmalobby angehören.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt….

  2. Gesundheit ist Grundversorgung, wie Strom oder öffentlicher Nahverkehr, das kann man nicht nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten betreiben, nicht nur.
    Aber es kann nicht sein dass jeder hierherkommt und nie was einzahlt und auf Kosten anderer von unserem Gesundheitssystem profitiert.
    In Moldawien zb gibts organisierte Touren mit dem Ziel, sich z.B. auf Kosten des deutschen Steuerzahlers ein neues Gebiss machen zu lassen.
    Das läuft so:
    Man hat schlechte Zähne.
    Man reist per Bus bis zur deutschen Grenze, geht dann über die Grenze und stellt einen Asylantrag.
    Der wird normalerweise abgelehnt aber in der Zwischenzeit bekommt man Unterkunft, Geld und notwendige Grundversorgung im medizinischen Bereich.
    Dazu gehört normalerweise kein Gebiss, wenn man aber dann sagt man hat Schmerzen beim Kauen und Verdauungsbeschwerden ist es ein akuter Fall und fällt unter die Grundversorgung und der deutsche Doofmichel zahlt. Danach gehts dann nach Ablehnung des Asylantrags wieder nach Hause.

  3. Das einheimische Personal ist schon in der „politischen Corona Zeit“ weggelaufen, aber Frau Baerbock/Hr. Heil waren ja in Brasilien, um Personal zu werben. Fragt sich nur, für wohin, wenn alles den Berg runtergeht.
    Wie auf allen Gebieten werden Dinge von gut bezahlten Menschen auf den Tisch gebracht, die im Endeffekt auf einem Abstellgleis landen.

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