“Ich f*cke dich, ich bringe dich um”: Raub-Prozess gegen 23-Jährigen am AG Trier

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Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

TRIER. Am Montag, den 24.7.2023, beginnt um 10.00 Uhr in Saal 76 des Amtsgerichts Trier ein Strafprozess wegen versuchten schweren Raubes in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Diebstahl in zwei Fällen, sexueller Belästigung, unerlaubtem Besitz von Betäubungsmitteln und Beleidigung.

Die Staatsanwaltschaft Trier legt mit ihren Anklagen vom 15.5. und 15.6.2023 dem 23-jährigen Angeklagten, der dreimal einschlägig vorbestraft ist und sich derzeit in Untersuchungshaft befindet, folgendes zur Last:

Am 21.3.2023 soll er in Trier einer anderen Person mit Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und versucht haben, dieser Person eine Umhängetasche zu entreißen. Als der Geschädigte weggelaufen sei, habe der Angeklagte ihn verfolgt, in den Rücken getreten und ihm erneut Pfefferspray in die Augen gesprüht. Bei der Aufnahme dieses Vorfalls soll er einen weiteren Zeugen mit den Worten „Ich ficke dich, ich bringe dich um“ bedroht haben.

Im August 2022 soll er in der Drogerie Müller in Trier zwei Parfüme der Marke Lacoste im Wert von insgesamt 131,90 Euro gestohlen haben. Zudem ahbe der Mann im selben Monat eine weitere Person in der Aufnahmeeinrichtung in Hermeskeil beleidigt haben.

Im September 2022 soll der 23-Jährige in Trier auf eine jugendliche, männliche Person getroffen sein. Dieser soll er mitgeteilt haben, „gay“ zu sein und sich an sie geschmiegt haben, obwohl der Jugendliche ihm seinen entgegenstehenden Willen mitgeteilt habe.

Im März 2023 habe der Angeklagte im Kaufhof in der Simeonstraße in Trier ein T-Shirt und eine Hose im Wert von 200,00 Euro entwendet. Vor Verlassen des Geschäfts soll er durch den Ladendetektiv aufgehalten worden sein. An diesem Tag seien bei ihm 0,6 Gramm Haschisch gefunden worden sein. (Quelle: Amtsgericht Trier)

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1 Kommentar

  1. Meine Empfehlung an das Gericht: wie immer irgendwelche mildernde Umstände + gute Sozialprognosen durch sachverständige Gutachter konstatieren und den armen traumatisierten jungen Mann direkt wieder auf den Rest der Bevölkerung loslassen.

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