Flut-Jahrestag: Kabinett von Rheinland-Pfalz tagt in Bad Neuenahr-Ahrweiler

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Wohnwagen, Gastanks, Bäume und Schrott türmen sich wenige Tage nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 an einer Brücke. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild

BAD NEUENAHR-AHRWEILER. Kurz vor dem zweiten Jahrestag der Flutkatastrophe trifft sich das Kabinett von Rheinland-Pfalz im Ahrtal. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und die Ministerinnen und Minister kommen am heutigen Dienstag (11.00 Uhr) in Bad Neuenahr-Ahrweiler zusammen.

Auch Ahr-Landrätin Cornelia Weigand (parteilos) soll an der Sitzung teilnehmen. Der Ministerrat trifft sich regelmäßig, um etwa über Gesetzesvorlagen zu beraten. Im Anschluss an die Sitzung informieren sich die Politikerinnen und Politiker in eigenen Terminen über den Stand des Wiederaufbaus.

Dreyer besucht unter anderem ein Renaturierungsprojekt in Müsch und einen Graffiti-Workshop. «Der Wiederaufbau der schwer zerstörten Regionen an der Ahr und in der Eifel ist ein Regierungsschwerpunkt der Landesregierung», hieß es in einer Mitteilung.

Bei der Flutkatastrophe vom 14. auf den 15. Juli 2021 starben in Rheinland-Pfalz mindestens 136 Menschen, davon 135 im Ahrtal. Die Region wurde von der Flut stark zerstört, noch immer sind zahlreiche Gebäude, Brücken und Straßen beschädigt. (Quelle: dpa)

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2 Kommentare

  1. Auf SWR3 wurde der Besuch der Ministerpräsidentin eingeblendet und anschließend ein Reporter befragt, wie die Ministerpräsidentin bei der Bürgerschaft angekommen sei.
    Zumindest war der überwiegende Tenor bei befragten Anwohnern in dem Bericht, dass Frau Dreyer nur warme, aber hohle Worte verlauten ließ und eine Show abgeben hätte.
    Ich habe den Eindruck, die Rheinland-Pfälzische Politik lässt die Einwohner im Ahrtal nach wie vor hängen und der Besuch war nur dazu angetan, seinen „Schweif blicken zu lassen“, und den Eindruck zu vermitteln, man würde sich Gedanken machen, um das Wohlergehen der betroffenen Bürger im Ahrtal und das Missmagement in der Katastrophennacht vergessen zu lassen.
    Hinzu kam im Bericht über den Besuch der Delegation aus Mainz zum Ausdruck, dass ca. 600 Millionen Euro an Spenden einem anderen Geldtopf zugeordnet werden soll.
    Es ist hier m. E. Vorsicht geboten, was mit den Geldern passiert, was den Einwohnern im Ahrtal zusteht.

  2. EIn Tipp , so sarkastisch es auch klingt , das Ahrtal soll paar Asylanten aufnehmen und ruckzuck wird dann aufgebaut . Das kann man doch seinen Gästen sonst nicht zumuten…

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