Tuberkulose-Fall an Schule in Rheinland-Pfalz: 30 Kontaktpersonen ermittelt

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Die Röntgenaufnahme eines Tuberkulose-Patienten. Foto: dpa/Rainer Jensen

BOPPARD. Ein Schüler oder eine Schülerin in Boppard im Rhein-Hunsrück-Kreis ist an Tuberkulose erkrankt. Bei rund 30 ermittelten Kontaktpersonen – vor allem Mitschülern – soll nach Ostern für einen Test Blut abgenommen werden, um eine mögliche Ansteckung mit der Infektionskrankheit auszuschließen, wie die Kreisverwaltung in Simmern am Donnerstag mitteilte. «Bei positivem Testergebnis werden weitere Untersuchungen durchgeführt, um festzustellen, ob es sich um eine tatsächliche Infektion beziehungsweise Erkrankung handelt», hieß es weiter.

Am vergangenen Montag seien die Erziehungsberechtigten des betroffenen Schuljahrgangs über den Tuberkulose-Fall und das weitere Vorgehen des Gesundheitsamtes bei einem Elternabend informiert worden. Die Kreisverwaltung machte keine näheren Angaben zu Schule und sonstigen Details.

Tuberkulose trifft vor allem Jugendliche und junge Erwachsene. Erreger sind stäbchenförmige Bakterien. Symptome der Krankheit, die früher auch Schwindsucht hieß, sind etwa Müdigkeit, Schweißausbrüche, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Fieber, Hüsteln und Atemnot. Die Ansteckung erfolgt über Tröpfchen in der Luft. In der Regel kann eine Tuberkulose mit Antibiotika behandelt werden. (Quelle: dpa)

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