Messer-Mord an Luise: Ermittler gehen gegen Fake News in die Offensive

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Blumen und Kerzen wurden am Fundort des getöteten Mädchens Luise niedergelegt. Roberto Pfeil/dpa

SIEGEN/FREUDENBERG. Knapp eine Woche nach dem gewaltsamen Tod der zwölfjährigen Luise aus Freudenberg sehen Polizei und Staatsanwaltschaft sich veranlasst, gegen Falschmeldungen in die Offensive zu gehen. «Durch das breite Interesse der Öffentlichkeit und die damit verbundene Anteilnahme kommen immer wieder Gerüchte über die mutmaßlichen Hintergründe des Vorfalls auf», kritisierte die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein am Freitag in einer Mitteilung.

«Offenkundig gibt es besonders in den sozialen Medien Spekulationen, die sich nicht mit dem aktuellen Stand der Ermittlungen decken.» Die Ermittlungsbehörden baten ausdrücklich darum, sich daran nicht zu beteiligen «und die Diskussionen über die Hintergründe des Vorfalls, auch zum Schutz der Angehörigen, nicht zu befeuern».

Zwei Mädchen im Alter von 12 und 13 Jahren hatten gestanden, Luise am 11. März in einem Waldstück an der Grenze von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen erstochen zu haben. Mit Verweis auf den Persönlichkeitsschutz des Opfers und der minderjährigen mutmaßlichen Täterinnen halten sich die Ermittler mit Informationen zu der Tat sehr zurück. (Quelle: dpa)

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6 Kommentare

  1. Wie wäre es, wenn die Polizei einfach Fakten geliefert hätte, anstatt das meiste zu verschweigen?
    Dann würde auch weniger spekuliert werden.
    Zumindest in Freudenberg weiß eh jeder, wer es war. Nach 5 Minuten Internetrecherche wusste ich bereits die Namen, incl. Fotos. Auch wenn die beiden Täterinnen erst 12 und 13 J. alt sind, so haben sie doch einen Mord begangen, der in anderen Ländern bestraft wird. Es scheint wiedermal mehr um Täterschutz zu gehen.

  2. Bei so einem Fall hat die Öffentlichkeit eigentlich ein Recht, mehr zum Hintergrund der täterinnen zu erfahren, Name vielleicht nicht, aber familiäre Situation, also Eltern oder Alleinerziehende, Herkunft, usw.
    Früher hätte man so etwas in der Zeitung lesen können.
    Früher konnte man aber auch DDR 1 und DDR 2 empfangen, auch als die Sowjets in Afghanistan einmarschierten und auch obwohl es Käse war was da gezeigt wurde, aber da gab es keine Zensur und niemand wäre auf die Idee gekommen DDR 1 und 2 zu blockieren..
    Heute filtert der Staat netterweise schon vor, deshalb kann Russia Today nicht mehr empfangen werden, auch wenn es Käse ist und man bekommt die echten Informationen noch durch staatliche geförderte NGOs wie volksverpetzer aufbereitet vorgesetzt damit man nicht auf dumme Gedanken kommt.
    Soviel zum Thema Zensur in Deutschland.
    Soso, eine der Täterinnen hatte also einen asiatischen Elternteil…

  3. Was hat das eigentlich mit der „Strafunmündigkeit“ der Täterinnen zu tun, dass man keine Tatmotive nennen darf? Aber egal. Es wird dann eben wild spekuliert werden. Vor allem geht es dann wieder um einen evtl. Migrationshintergrund, der offensichtlich von der Obrigkeit (dieser Ausdruck scheint mir der passendste zu sein) gerne verheimlicht wird. Und wenn 12 bzw. 13 jährige Menschen keine Hemmschwellen mehr haben, dann müssen sie sehr wohl zur Rechenschaft gezogen werden. Das kommt nicht von ungefähr und die wissen sehr wohl, was sie geplant und verbrochen haben.

    • Jurist, Psychologe und Migrationsexperte in einem wa? Such dir mal Hobbys anstatt deine Meinung die keinen interessiert auf irgendwelchen Internetforum kundzugeben..

  4. Also..für mich spielt…wie in diesem Fall..das Alter absolut keine Rolle..! Fakt ist doch das diese Tat geplant war..! Man traf sich dort…nahm ein Messer mit…stach mehrmals zu und warf das Opfer ..wie aus den Medien zu erfahren… auch noch eine Böschung hinunter..!! Und da will mir ernsthaft jemand erzählen das ein 12 …oder 13Jähriges Kind nicht weis was es da tut oder getan hat???? Also bitte..!!!!

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